POLIZEI: Regierungsrat will mehr Polizisten für Zug

Der Zuger Regierungsrat will elf zusätzliche Stellen für die Polizei schaffen. Auch die Organisation soll angepasst werden.

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Zuger Polizisten beim Schiesstraining (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Zuger Polizisten beim Schiesstraining (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Neben den elf zusätzlichen Stellen, sollen in den Polizeiregionen Zug, Baar/Berg und Ennetsee je mindestens eine Polizeidienststelle betrieben werden. Zur Erhöhung der Effizienz der polizeilichen Gewaltprävention beantragt der Zuger Regierungsrat ausserdem die Einführung des Vermummungsverbots und die Präzisierung der Bestimmung über die polizeiliche Wegweisung und/oder Fernhaltung.

Mehr Präsenz
Zehn der beim Kantonsrat beantragten Stellen sollen der Verstärkung der polizeilichen Präsenz dienen. Der Regierungsrat erachte die Sicherheitslage im Kanton Zug zwar insgesamt als gut. Mit der Schaffung von zusätzlichen Stellen soll aber die polizeiliche Präsenz im öffentlichen Raum verstärkt werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Sparpotenzial ausschöfen
Der Regierungsrat beantragt zudem, mit einer Ergänzung des Polizei-Organisationsgesetzes die Polizeidienststellen in den verschiedenen Polizeiregionen zu verankern. Zusammenfassungen einzelner kleiner Polizeidienststellen sollen aber möglich bleiben.
Einen ersten Schritt im Hinblick auf die Ausschöpfung des Sparpotenzials bei den Polizeidienststellen hat die Sicherheitsdirektion bereits getan. Auf den 1. Januar 2011 werden die zwei Polizeidienststellen im Ägerital in Unterägeri zusammengefasst. Folglich wird die Polizeidienststelle in Oberägeri aufgelöst.

pd/bep