Polizei stoppt diesen Guckloch-Fahrer

Eine hohe Busse und den Entzug des Führerausweises riskiert, wer mit vereisten Autoscheiben unterwegs ist. So geschehen einem «Iglu»-Fahrer im Kanton Zug.

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Die Zuger Polizei stoppte diesen Lenker am 3. Dezember. Er muss mit dem Entzug des Führerausweises und einer Busse mit mindestens 200 Franken rechnen. (Bild: Zuger Polizei)

Die Zuger Polizei stoppte diesen Lenker am 3. Dezember. Er muss mit dem Entzug des Führerausweises und einer Busse mit mindestens 200 Franken rechnen. (Bild: Zuger Polizei)

Wer die Autoscheiben ungenügend von Schnee und Eis befreit, handelt grobfahrlässig und muss mit dem Entzug des Führerausweises für mindestens einen Monat und einer Busse von 200 Franken rechnen. «Die Zuger Polizei stellt in diesen Tagen vermehrt Iglu-Fahrer auf Zuger Strassen fest», sagt Noemi Landolt, Mediensprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden. Auch für kurze Strecken müssen Scheiben komplett von Schnee und Eis befreit werden.

Die Zuger Polizei appelliert an die Eigenverantwortung der Autofahrer. Um schweren Unfällen vorzubeugen, soll man sich zwingend die nötige Zeit nehmen und erst losfahren, wenn das Fahrzeug betriebssicher ist, heisst es in einer Medienmitteilung weiter. Das gelte auch fürs Autodach und Lastwagenblachen. Denn während der Fahrt könne sich Eis und Schnee lösen und nachfolgende Fahrzeuge gefährden.

Von der Idee, den Motor während des Freischaufelns laufen zu lassen, rät die Zuger Polizei ab. Das unnötige Warmlaufen-Lassen des Motors ist gemäss Strassenverkehrsrecht zu unterlassen.

pd/rem