Polizei warnt vor Telefon-Werbern

Die Zuger Polizei warnt vor unbekannten Werbern, die einen am Telefon zu einem Krankenkassenwechsel überreden versuchen. Ihr Auftreten ist äusserst aufdringlich. Das Motiv der Werber ist unklar.

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Hat man trotz allem die «Gesundheitszentrale» am Draht, rät die Polizei dringend, keine persönliche Daten oder Angaben bekanntzugeben. Themenbild. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Hat man trotz allem die «Gesundheitszentrale» am Draht, rät die Polizei dringend, keine persönliche Daten oder Angaben bekanntzugeben. Themenbild. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Wie aus einer Medienmitteilung der Zuger Polizei hervorgeht, hätten sich in den vergangenen Wochen Meldungen gehäuft, wonach Mitarbeitende eines unbekannten Callcenters versuchten, einen auf einen angeblichen Aufschlag von Krankenkassenprämienaufschlag aufmerksam zu machen. Die Anrufer würden sich als Vertreter einer «Gesundheitszentrale» oder eines «Gesundheitszentrums» ausgeben und versuchen, ihre Opfer zu einem Kassenwechsel zu bewegen.

Nummern eigentlich ausser Betrieb

Die meist Hochdeutsch sprechenden Unbekannten würden sich dabei sehr aufdringlich und aggressiv zeigen. Selbst wenn man das Gespräch abgebrochen habe, rufen die Unbekannten weiterhin hartnäckig an und würden auch vor Drohungen nicht zurück schrecken. Bei den auf den Displays angezeigten Telefonnummern handelte es sich immer wieder um die Rufnummern 041 741 89 89 oder 041 249 24 96. Diese Durchwahlen sind laut Zuger Polizei gefälscht und gar nicht in Betrieb.

Das Motiv der Telefon-Werber seiunklar. Die Polizei warnt vor solchen Anrufen und empfiehlt, Telefonate von diesen Nummern nicht entgegenzunehmen. Hat man einen Vertreter einer solchen «Gesundheitszentrale» am Draht, rät die Polizei dringend, niemals persönliche Daten oder Angaben zur eigenen Kranken-kasse bekanntzugeben.

pd/kst