Polizeimeldung

Vier Männer verprügeln 20-Jährigen in Rotkreuz und stossen ihn auf Bahngleis

Vier Männer haben im Bahnhof Rotkreuz einen jungen Mann zusammengeschlagen und auf das Bahngleis gestossen. Einer der vier Tatbeteiligten konnte kurze Zeit festgenommen werden. Darüber hinaus verliefen die Feiertage eher ruhig.

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Blick auf den Bahnhof Rotkreuz.

Blick auf den Bahnhof Rotkreuz.

Bild: Christian H. Hildebrand

(sok) Um 1 Uhr nachts am 25. Dezember sah ein 20-jähriger Mann, wie eine Bekannte von zwei Männern im Bahnhof Rotkreuz verbal belästigt wurde. Er ging dazwischen und forderte die beiden Männer auf, die 20-Jährige in Ruhe zu lassen. Die beiden Männer sowie zwei weitere gingen daraufhin mit Faustschlägen und Fusstritten auf den Mann los, heisst es in einer Mitteilung der Zuger Polizei vom Sonntag.

Dem Opfer gelang es, vom Boden aufzustehen und sich zu entfernen. Daraufhin wurde er von einem der Männer verfolgt und mit voller Wucht auf ein Bahngleis gestossen, wo er eine kurze Zeit liegen blieb. Wieder zurück auf dem Bahnsteig wurde er von der Gruppe erneut angegriffen und geschlagen. Ein unbeteiligter Passant wurde Zeuge der Tat und schritt ein. Die vier Tatverdächtigen entfernten sich daraufhin in unterschiedliche Richtungen. Das Opfer musste mit einer Rissquetschwunde und mehreren Prellungen zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden. Konnte es aber noch in der Nacht verlassen.

Einer der Mittäter, ein 19-jähriger Schweizer, wurde von der Zuger Polizei wenige Stunden nach der Tat an seinem Wohnort vorübergehend festgenommen. Die Ermittlungen nach den drei weiteren Mittätern sind im Gang. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug.

Weihnachtstage verliefen ohne ausserordentliche Zwischenfälle

Ansonsten seien die Weihnachtstage eher ruhig und ohne ausserordentliche Einsätze verlaufen, heisst es in der Mitteilung weiter. Vom 24. bis 26. Dezember ereigneten sich auf den Strassen des Kantons Zug insgesamt sieben Verkehrsunfälle. Niemand wurde verletzt. Auch Meldungen über Ruhestörungen gingen nur vereinzelt auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein.

Mann verweigert das korrekte Tragen der Schutzmaske

Am 26. Dezember sei die Zuger Polizei zudem durch das SBB-Personal um Unterstützung gebeten worden, das sich ein Fahrgast weigerte, im Zug von Zürich nach Luzern die Schutzmaske korrekt zu tragen sowie den Zug zu verlassen. Der 69-jährige Mann habe sich zu Beginn auch den Anweisungen der Einsatzkräfte widersetzt, konnte in der Folge jedoch am Bahnhof Zug aus dem Zug begleitet werden. Er wurde verzeigt und muss sich vor der zuständigen Staatsanwaltschaft verantworten, so die Mitteilung.