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PORTRÄT: Muskelkater hatte sie nur die ersten 2 Wochen

Cornelia Schällibaum hat einen nicht ganz alltäglichen Job – sie nimmt mit, was andere vor die Tür stellen.
Arbeitet bei der Kehrichtabfuhr in Allenwinden: Cornelia Schällibaum. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Arbeitet bei der Kehrichtabfuhr in Allenwinden: Cornelia Schällibaum. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Ich brauche das, ich arbeite gerne körperlich», lacht die 42-Jährige. Ein Bürojob würde sie nur langweilen. Sie sei eher ein Typ, «der lieber ein bisschen auf die Welt einschlägt». Wer der Allenwindnerin zuschaut, wie sie bei Wind und Wetter, Eis und Schnee die grossen Abfalltonnen im Dorf zum Güselwagen schleppt, empfindet spontan Respekt. «Die Tonnen wiegen bis zu 100 Kilo», erzählt Cornelia Schällibaum. Ihre Arme mit Hanteln trainieren muss sie aber nicht mehr. Denn schon seit August 2005 karrt die sympathische, jung gebliebene Frau die Tonnen an den Abfallwagen heran. «Nur die ersten zwei Wochen hatte ich Muskelkater.»

Zuerst hat ihr Ehemann bei der Güselabfuhr gearbeitet. Dann ist die Mutter zweier Kinder, die bis dahin vor allem im Service tätig war, auf den Geschmack gekommen. Wobei ihr neuer Job als Güselbeladerin ihr auch in ihrem Nebenjob als Kellnerin hilft. «Durch meine stärker gewordenen Handgelenke kann ich jetzt die Tabletts im Restaurant leichter tragen», grinst sie.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.

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