POSTULAT: Alternative wollen mehr Geld vom Kanton sehen

Der Kanton soll mehr Geld ins neue Eisstadion pumpen. Dass der Versuch bereits einmal gescheitert ist, entmutigt die Postulanten nicht.

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Visualisierung des Eisstadions Herti. (Bild pd)

Visualisierung des Eisstadions Herti. (Bild pd)

Der Stadtzuger Souverän hat am vergangenen Sonntag mit 55,5 Prozent Ja zu einem Baukredit von 61 Millionen Franken für ein Eisstadion gesagt. Der Kanton bezahlt davon 3 Millionen Franken.

Zu wenig, wie die beiden Zuger Kantonsräte Martin Stuber und Vroni Straub von der alternativen Fraktion finden. In einem Postulat wird der Regierungsrat nun eingeladen, «freiwillig um einen substanziellen Beitrag» zu erhöhen.

Der Kantonsbeitrag würde sich im Kontext zu den Baukosten von 61 Millionen «sehr bescheiden» ausnehmen. Dies habe wohl auch viele Neinstimmen bei der Bauvorlage gebracht. Die Stadt bezahle hier 95 Prozent der Baukosten für eine Institution, die zu 70 Prozent von Bürgern genutzt werde, die ausserhalb von Zug wohnen. Deshalb sind Stuber und Straub aktiv geworden. 13 der 18 Zuger Kantonsräte, unter ihnen der städtische Finanzchef Hans Christen (FDP), haben den politischen Vorstoss unterstützt. «Die Lasten sind ungerecht verteilt», sagt Stuber. Und hier müsse Einhalt geboten werden.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.