PRÄMIENVERBILLIGUNGEN: Der Kanton Zug hat ein Herz für Familien

Die Krankenkassenprämien steigen in der Schweiz markant. Der Kanton Zug gibt Gegensteuer.

Drucken
Teilen
Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Grosszügig sei er, der Kanton Zug, dies vor allem für Familien mit Kindern. Das sagte gestern der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder an der Pressekonferenz zu den diesjährigen Prämienverbilligungen. 4,5 Millionen Franken mehr als im Vorjahr sind für die Vergünstigungen der Krankenkassenprämien budgetiert – dies entspricht einem Plus von fast 11 Prozent. In den kommenden Tagen verschickt nun die Ausgleichskasse Zug 46 000 Antragsformulare. Wer bis Mitte Februar keines erhält, muss selber aktiv werden.

Was in anderen Kantonen für Ärger sorgt, ist in Zug «ein Erfolgsmodell», wie der Direktor der Ausgleichskasse Zug, Rolf Lindenmann, an der Pressekonferenz vom Montag zu den Prämienverbilligungen im Kanton Zug erklärte. Er sprach damit den Knatsch um Zahlung von Verbilligungen an Reiche an, die – zum Beispiel in Zürich – für Diskussionen gesorgt haben. Dies, nachdem auch Bundesratssöhne Verbilligungen erhalten haben. Lindenmann: «Die Vergünstigungen werden nicht mit der Giesskanne verteilt, sondern kommen den Leuten zugute, die den Zustupf dringend benötigen.»

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.