PRÄVENTION UND STRAFE: «Besser in Drillcamps als rumhängen»

Gewalt unter Jugendlichen ist nicht zuletzt ein Ausländerproblem. Der Zuger Polizeichef sieht viele Gründe dafür – aber auch Lösungen.

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Der Zuger Polizeikommandant Karl Walker. (Archivbild Bruno B. Arnold/Neue ZZ)

Der Zuger Polizeikommandant Karl Walker. (Archivbild Bruno B. Arnold/Neue ZZ)

Die Tatsache, dass Jugendliche und junge Erwachsene vom Balkan bei Konflikten nicht selten mit Gewalt reagieren, erklärt sich der Zuger Polizeikommandant Karl Walker damit, dass häufig von Gewalt und Männlichkeit geprägte Rollenbilder vorherrschen.

Er glaubt, dass im Falle von Wiederholungstätern eine härtere Gangart angebracht ist. «Eltern betroffener Jugendlicher haben mir gegenüber schon geäussert, dass die Geldstrafen höher oder die Arbeitsleistungen unangenehmer sein müssten, um eine nachhaltige erzieherische Wirkung zu erzielen.» Gefragt, ob er sich Drillcamps als sinnvoll für Schwererziehbare vorstellen könne, meint Walker: «Wenn verwahrloste Jugendliche oder junge Erwachsene in solchen Camps, auf Abenteuerexpeditionen oder auf Schiffen Disziplin lernen, Vertrauen in die Gruppe entwickeln und Selbstvertrauen aufbauen, kann dies wirksamer sein, als sinnlos auf der Strasse herumzuhängen».

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.