Preiserhöhung ärgert Pendler

Das beliebte Zuger GA wird um knapp 19 Prozent teurer. Die Verantwortlichen sprechen von Mehrleistung - die aber längst nicht alle Kunden wünschen.

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Beim Tarifverbund Zug begründet man die Preisanpassung mit der Umstellung auf das neue Zonensystem. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Beim Tarifverbund Zug begründet man die Preisanpassung mit der Umstellung auf das neue Zonensystem. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Mit der Umstellung vom Ringzonen- auf das neue Tarifzonensystem beim öffentlichen Verkehr im Kanton Zug ändern sich auch die Preise. Per 9. Dezember verteuern sich Fahrten auf gewissen Strecken, auf einigen Routen wird die ÖV-Benutzung aber auch günstiger.

Zu reden gibt vor allem die Anpassung beim jetzigen Zuger Pass Plus, der Bahn- und Busfahrten im ganzen Kantonsgebiet abdeckt. Bisher musste man ein Abo für die Ringzonen 10/20/30 lösen und bezahlte dafür 576 Franken pro Jahr. Mit dem neuen Tarifzonensystem zahlen Pendler 684 Franken, wenn sie auf den gleichen ÖV-Strecken fahren wollen. Beim Tarifverbund Zug begründet man die Preiserhöhung von 108 Franken mit der Mehrleistung, die das Abo künftig beinhaltet.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen ZZ und im E-Paper.