Privater baut Unterkunft für 64 Asylbewerber

In Zug West baut ein privater Unternehmer eine neue Unterkunft für Asylbewerber. Die Bevölkerung wird am 13. Dezember über das Vorhaben informiert.

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«Die Abklärungen für eine neue Asylunterkunft haben sich konkretisiert», schreibt die Stadt Zug am Dienstagnachmittag in einer Medienmitteilung. Konkret: Eine private Firma realisiert im Gebiet Sumpf am Lorzenweg einen Gewerbebau. Um welche Firma es sich handelt, geht aus der kurz gehaltenen Medienmitteilung der Stadt Zug nicht hervor. Im Neubau werden neben 64 Asylbewerbern auch ein Kulturgüterdepot des Kantons Zug untergebracht. Der private Unternehmer, Stadtrat und Regierungsrat haben einen entsprechenden Vertrag ausgearbeitet, der in den kommenden Tagen unterzeichnet wird.

Info-Veranstaltung am 13. Dezember

Laut Mitteilung wird die Bevölkerung am 13. Dezember über das geplante Vorhaben informiert. Um 20 Uhr werden Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard, Baudirektor Heinz Tännler, Stadtpräsident Dolfi Müller und Stadtrat Andreas Bossard in der Chollerhalle informieren.

Bereits an der Orientierungsversammlung vom 25. Oktober über das Altersheim Waldheim stellte der Zuger Stadtrat klar, dass das ehemalige Altersheim nur als Zwischenlösung für Asylbewerber benötigt werde und dass eine definitive Lösung in Aussicht stehe.

pd/rem