PRO ZUG: Detailhandel will Stadttunnel mit Anschlüssen

Derzeit macht eine kostengünstigere Tunnelvariante ohne Anschlüsse die Runde. Das Gewerbe sträubt sich.

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Auch hier bei der Gotthardstrasse braucht der künftige Stadttunnel einen Anschluss – meint Pro Zug-Präsident Walter Speck. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Auch hier bei der Gotthardstrasse braucht der künftige Stadttunnel einen Anschluss – meint Pro Zug-Präsident Walter Speck. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nachdem neuerdings kostengünstigere Varianten ohne Anschlüsse zwischen den Portalen Casino und Gubelloch favorisiert werden, meldet sich nun der Detailhandel zu Wort.

Walter Speck, Präsident der Gewerbevereinigung Pro Zug, plädiert wieder für die Bestvariante des Stadttunnels mit zusätzlichen Einfahrten an der Ägeri- und Gotthardstrasse. Grund: Nur durch eine optimale Einbindung des Tunnels könne Zugs Innenstadt vom Verkehr entlastet und zugleich erreichbar sein. «Schliesslich setzt sich der innerstädtische Verkehr zu 70 Prozent aus Ziel- und Quellverkehr zusammen und nicht vordringlich aus Durchgangsverkehr», so Speck.

Specks Horrorvision: Autofahrer, die beispielsweise von Walchwil her am Nordportal des Stadttunnels gleich hochschalten Richtung Zürich: «Denn ?Züri? ist durch die neue Autobahn noch näher an Zug herangerückt, und die Konkurrenz der Läden hat sich verschärft.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.