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Projekt «Vierklang» ist auf dem ersten Rang

Die Oberägerer Schulraumplanung, die 2022 abgeschlossen werden soll, geht in die nächste Phase: Der Neubau des Schulhauses Hofmatt 4 steht an. Aus fünf Projektvorschlägen konnte sich jener aus einem Basler Büro durchsetzen.
Vanessa Varicso
Schulhaus Hofmatt: Das alte Gebäude soll einem neuen weichen. (Bild: Werner Schelbert, Oberägeri, 23. April 2018)

Schulhaus Hofmatt: Das alte Gebäude soll einem neuen weichen. (Bild: Werner Schelbert, Oberägeri, 23. April 2018)

Im Obergeschoss des Rathauses präsentierte der Gemeinderat vom Donnerstag bis Samstag letzte Woche die fünf Vorschläge aus der Projektstudie für das Schulhaus Hofmatt 4 der interessierten Öffentlichkeit. «Vierklang» heisst das erstplatzierte Projekt, welches von den Rahbaran Hürzeler Architekten aus Basel entworfen worden ist. Zur Jury für die Bewertung gehörten Vertreter aus dem Schulwesen wie auch Architekten. «‹Vierklang› ist einstimmig zum Siegerprojekt erklärt worden», weiss Marcel Güntert, Gemeinderat (FDP) und Präsident der Schulkommission. Vorgesehen ist ein viergeschossiges Gebäude in Massivbauweise mit tragender Aussenfassade, welches die Orthogonalität der angrenzenden Schulbauten aufnehmen soll. Der Raum werde so optimal ausgenutzt, wie es in der Beschreibung des Projekts heisst. Im Volumen soll das Schulhaus gegen die Hofmattstrasse eine Staffelung aufweisen und zudem mit grossen Fensterfronten viel Lichteinlass gewähren. Ebenjene teils umlaufenden Fassadenfenster würden eine hohe Nutzungsflexibilität ermöglichen. Die Unterrichtsräume seien teils an der Westfassade, was ideale Unterrichtsmöglichkeiten schaffe. Geklärt werden muss laut Gemeinderat allerdings noch der Wärmeschutz im Sommer. Denn dieser sei trotz geplanter Nachtauskühlung über automatisierte Fensterlüftung nicht sichergestellt. Ein Nachteil der grosszügigen Fensterfronten sei zudem, dass die Möblierungsmöglichkeiten eingeschränkt seien.

Durch den Haupteingang, der an der Südostecke vorgesehen ist, soll man künftig in die Pausenhalle gelangen. Im Erdgeschoss sind der Lehrbereich, ein Multifunktionsraum sowie ein Unterrichtszimmer geplant. Im ersten bis dritten Obergeschoss sind jeweils zwei Schulzimmer sowie Gruppenräume angedacht. Durch die präzise Türsetzung entstehe räumliche Transparenz, wie es in der Bewertung heisst.

Hohe Nutzungsqualität hat überzeugt

Die Aussenraumgestaltung bleibe unverbindlich. Doch seien der Haupteingang und der Spielhof gut platziert. Zum Projektvorschlag gehört unter anderem eine grosse, zweiseitig verglaste Pausenhalle. Weiter vorgesehen sind zudem ein Freiluftklassenzimmer und ein Schulgarten.
Bewertet wurden bei der Auswahl Architektur und Städtebau, Freiraumgestaltung, Funktionalität sowie die Wirtschaftlichkeit. Es handle sich um einen substanziell ausgereiften Vorschlag, der durch hohe Nutzungsqualität überzeuge. Das pädagogische Konzept liesse sich umsetzen auf diesem Grundriss, wie der Gemeinderat beurteilt. «Die Raumaufteilung deckt die Bedürfnisse ab», berichtet der Präsident der Schulkommission. Der Massivbau nehme Bezug auf das alte Schulhaus, die Kirche und das Rektoratsgebäude und wolle «ein Teil des Gesamten» sein. «Der Bau passt in die Umgebung und tritt als Schulhaus in Erscheinung», erklärt Güntert. Was bei anderen Vorschlägen teilweise nicht der Fall gewesen sei. Überzeugt habe auch die Ausgewogenheit des städtebaulichen Projekts. Auf dem zweiten Rang platzierte sich der Vorschlag der Bur Architekten aus Zürich, auf dem dritten jener der Hummburkart Architekten aus Luzern.

Im Juni 2019 vor die Gemeindeversammlung

In einem nächsten Schritt werden gemeinsam mit dem Architekturbüro einige Änderungen vorgenommen am Entwurf, wie Güntert erklärt. «Der Vorschlag lässt Änderungen und Optimierungen zu», führt er weiter aus und ergänzt: «Bereits am 5. November ist die erste Sitzung mit den Architekten.» Über den Winter wolle man eine Kostenkontrolle durchführen, sodass der Kreditantrag an der Gemeindeversammlung im Juni 2019 präsentiert werden könne. «Fertiggestellt werden soll der Bau bis im August 2022», so Güntert. Mit dem Neubau des Schulhauses Hofmatt 4 könne mittelfristig genügend Schulraum für die Gemeinde geschaffen werden.

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