PUBLIC-EYE-AWARD: Protestaktion vor Zuger Rohstoff-Konzern

Beim dritten Versuch klappte es: Eine 40-köpfige Delegation hat dem Rohstoff-Konzern Glencore einen Schmähpreis übergeben. Zuvor hat Glencore versichert, die Forderungen der Teilnehmenden zu erfüllen.

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Rapper Greis, Nationalrat Josef Lang und Marianne Aeberhard von MultiWatch verlassen das Firmengelände von Glencore (Bild pd).

Rapper Greis, Nationalrat Josef Lang und Marianne Aeberhard von MultiWatch verlassen das Firmengelände von Glencore (Bild pd).

Der Zuger Rohstoffhandelskonzern Glencore war am Rande des Davoser WEF im Rahmen der Preis-Gala «Public Eye» mit dem so genannten «Swiss Award» bedacht worden, einer Auszeichnung «für übles Firmenverhalten». 

Glencore – vertreten durch Lotti Grenacher – versprach, dass eine Schweizer Delegation unter Begleitung von kolumbianischen Gewerkschaften Zugang zu den Minen von La Jagua erhalten werde. Glencore verpflichtete sich auch zur Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften, was in der gewaltträchtigen Lage in Kolumbien zur Sicherheit der Gewerkschafter beiträgt.

Die Vertreter der Organisationen gaben bekannt, dass sie die Umsetzung der Forderungen genau überprüfen werden.

rem