Leserbrief

Punkt 12 oder doch nur Hysterie?

Zur Klimadiskussion

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Wenn man die Politik und das Tun in der Schweiz beobachtet, realisieren nur wenige, dass der grosse Kollaps kurz vor uns steht. Man spricht von Rentenaltererhöhung, aber ein 50+ wird durch jüngere und meistens eingewanderte ersetzt, weil die ältere Generation nicht mehr in das Konzept passt, und findet dadurch keine Arbeit mehr. Man behauptet, dass man das Know-how der älteren Generation brauche, aber niemand stellt sie mehr ein. Was sagen sie zu dem, Herr/Frau Politik?

Man sagt uns – dem Volk – dass es zu wenig Geld in der AHV-Kasse hätte, verschenkt aber Milliarden an die EU obwohl wir diesem Verband Gott Lob nicht angehören, während Herr und Frau Schweizer mit 3400 Franken Rente durchkommen müssen. Können sie die Sorgen dieser Altersgruppe verstehen, Herr/Frau Politik?

Man öffnet Lobbyisten und den Konzernen im Bundeshaus Bern die Türen und somit wird jeder Politiker käuflich. Wie man das gerade bei Doris Leuthard sieht, garantiert man schon wohlhabenden Schweizern wie ihr, vermutlich schon in ihrer Amtszeit, Verwaltungsratsmandate. Diese Dame kann sich gar nicht vorstellen, wie es ist, im Alter jeden Rappen umzudrehen und sich zu Sorgen, wie man all die Fixkosten bezahlen kann, denn man weiss ja, dass die Krankenkassen, Mieten und Lebensunterhalt auch nicht günstiger werden, sondern stetig am Steigen sind und das vor allem im Alter. Die Jahrzehnte in der Politik mit fürstlichem, sicherem Einkommen haben ihr und ihren Kollegen jegliche Empathie der Bevölkerung gegenüber genommen. Sie kennen diese Probleme nicht.

Wenn die Politiker nicht endlich mal den Multikonzernen Auflagen machen, die hier über Jahrzehnte in stabiler Umgebung sich eine goldene Nase verdienten und munter automatisieren, Expats ins Land holen, Gewinne optimieren und unsere ältere Generation entlassen, werden wir mit grosser Sicherheit in eine Zukunft schauen, in der die Alterssuizidrate in die Höhe schnellen wird. Oder wie soll man eine Stellenlosigkeit von jetzt noch 15 Jahren überleben. Wollen sie das, Herr/Frau Politiker? Dann hören sie endlich der Schweizer Bevölkerung zu und handeln sie für unser Volk! Lösungen gäbe es genügend – ich als Nichtpolitikerin hätte schon jene Lösungsvorschläge bereit – aber jeder Politiker ist nicht mutig genug, die Zügel in die Hände zu nehmen und einen vernünftigen Weg einzuschlagen.

Rahel Raeber, Unterägeri


Die Bürgerlichen sollten endlich von den Grünen und Roten lernen, wie man taktiert, statt sich anbiedert. Die Parlamentswahlen sind noch nicht vorbei und bereits übernehmen die Grünen das Zepter und führen die Bürgerlichen am Nasenring durch die Arena. Sie kommandieren zu einem «Klimagipfel» und die Bürgerlichen beeilen sich zum grünen Stelldichein, ohne sich Gedanken zu diesem sozialistischen Umverteilungsspiel zu machen. Den wahren Hintergrund der Klimarevolution haben die «Gmerkigen» erkannt und die «Dumben» frönen dem durch die Mainstream-Medien verbreiteten Ablassgeschäft, genannt Klimafaschismus, weiter. Das Klima ändert sich, doch ob die natürliche Erwärmung grösser ist durch den Menschen, orakeln die staatlich bestellten Klimagurus mit ihren Modellen daher. Schauen wir uns doch diese Hauptdarsteller an und ziehen den Vergleich zum Entstehen des Sozialismus und Faschismus. Die unfehlbare Bulle «Klimawandel» kommt ex cathedra vom Klimaolymp IPCC (=UNO). Der Zeus waren der indische Eisenbahningenieur Rajendra Pachauri und sein UNEP-Vorgänger, der durch Energiegeschäfte zum Milliardär gewordene kanadische Maurice Strong (Rockefeller-Geschäftspartner). Chef der Arbeitsgruppe 1, war der Berner Staatsangestellte und Klimamodelierer Professor T. Stocker, (weil die Schweiz am viertmeisten an IPCC zahlt), der in seiner arroganten Art keine Widerrede duldet und keine Fragen beantwortet. Sein ehemaliger Student, der ETH Professor Reto Knutti, geht den Schülern seine Heilsbotschaft eintrichtern wie weiland Angela Merkel (IM Erika) als Agitatorin der FDJ in der DDR. Andersdenkende werden lächerlich gemacht und deren Meinungen unterdrückt. Das führt zu Gesinnungsterror total. Dass zwischen Sozialismus und Faschismus kein merklicher Unterschied besteht, belegt der Nobelpreisträger F.A. Hayek in seinem 1944 geschrieben Buch. Ein Vergleich zur heutigen Situation drängt sich auf. Political Correctness hiess damals Zensur. Zentralismus, Verordnungen, Direktiven, Verfügungen wurden ins Ermächtigungsgesetz eingebracht. In den 12 Jahren des Dritten Reiches verabschiedete der Reichstag gerade mal sieben Gesetze, der Rest wurde durch die Diktatoren und deren Medienjakobiner erlassen und durchgesetzt. Es wird gegen alle missliebigen Staatschefs und Länder gepoltert: heute Trump, Putin, Orban, Bolsonaro, Salvini, Lucke etc. damals Churchill, Roosevelt, Polen, Frankreich, England.

Man will gar keinen Climate Change, sondern einen System Change! Dafür sorgen die mitmarschierenden Extinction-Rebellion-Kämpfer. Diskreditieren ist einfacher als argumentieren. Jeder der nicht beipflichtet, ist (Auswahl): Faschist, Rassist, Kapitalist, Sexist, Dümmling, Verschwörungstheoretiker, Spinner. Mit dem Klimahype wird von wirtschaftlich und sozialen Problemen abgelenkt, die nicht gelöst werden wollen, um das Volk besser zu beherrschen. Da hilft auch die Weiterbildung durch «Glanz und Gloria», «Tatort», «Arena» und «Zischtigsclub» nicht weiter.

Rudolf Balsiger, Oberwil