PUTZKRÄFTE: Putzen gegen die Krise

Die Wirtschaftskrise lässt die Arbeitslosenzahlen klettern. Da greift selbst so manche Schweizerin zum Putzlappen, um das Familienbudget aufzupolieren.

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Putzen als Zusatzverdienst. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Putzen als Zusatzverdienst. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Staubsaugen, feucht aufnehmen und das Spülbecken ausscheuern – alles in einer fremden Wohnung. Lara Nussbaum aus dem zugerischen Menzingen ist mit ihren 22 Jahren das Küken im Putztrupp der acht Frauen, die an diesem Tag zusammen die Endreinigung einer Chamer Wohnung über die Bühne bringen.

«Frau, CH, sucht ...»
Die Zahl von Schweizer Frauen, die in der Krise den Putzlappen in die Hand nehmen, um zu überleben oder um das Familienbudget aufzubessern, hat offensichtlich zugenommen. Allein im «Zuger Amtsblatt» etwa sind es Ende Mai mehr als doppelt so viele, die eine Reinigungsstelle suchen, wie zur selben Zeit vor einem Jahr. Reiner Zufall? Nein. Karin Henggeler von der Vermittlungsstelle des Zuger Haushaltrings (Maschinenring Zuger Berggebiet) spricht klare Worte: «Die Krise mit Arbeitslosigkeit und geringeren Einkommen ist deutlich zu spüren. Seit September 2008 habe ich bereits drei neue Putzkräfte eingestellt – und die sind alle schon ausgebucht», sagt die Finsterseerin.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.