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Quartett aus dem Zuger Depot Technikgeschichte: Den Anfang machte der «Muni»

In unserer Serie beleuchten wir anhand von Ausstellungsstücken im Zuger Depot für Technikgeschichte den technischen Fortschritt im Kanton. Teil 3: Pionierfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug.
Raphael Biermayr

Mitte der 1970er-Jahre war für die 1879 gegründete Freiwillige Feuerwehr Zug (FFZ) Handeln angesagt. Verkehrsunfälle und Umweltereignisse häuften sich, die Anschaffung eines mit Richtscheinwerfer, Seilwinde und Kran ausgerüsteten Fahrzeugs war unumgänglich geworden. Die FFZ hatte Glück: Die Berufsfeuerwehr der Stadt Bern hatte ein entsprechendes Fahrzeug zu veräussern. Und so tat ab dem Jahr 1976 der mit einem verhältnismässig äusserst modernen V8-Motor mit 6-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstete Magirus Deutz unter der Bezeichnung «Kolin 14» seinen Dienst im Kanton – fast 20 Jahre lang. Bald hatte das Fahrzeug einen Kosenamen: «Muni». Er ist heute funktionstüchtig im Zuger Depot für Technikgeschichte zu bewundern (siehe Box).

Sein heutiges Pendant, der «Kolin 13», ist ein Fahrzeug der neuesten Bergungs- und Rettungstechnologie. Es verfügt zwar über mehr als die doppelte Zuladung, ist aber dennoch deutlich beweglicher als der «Muni». Ein Kran fehlt allerdings. Nach Angaben der FFZ ist der Grund dafür, dass heutzutage jederzeit externe Kranwagen aufgeboten werden könnten.

Geschichte erleben

Das Zuger Depot Technikgeschichte (ZDT) an der Sihlbruggstrasse 51 in Neuheim erlaubt einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Kantons Zug. Die Ausstellungen sind in vier Themenbereiche gegliedert: Öffentlicher Verkehr, Militär, Feuerwehr und Industriegeschichte. Die Exponate werden von den ehrenamtlichen Mitarbeitern nicht bloss abgestellt und archiviert, sondern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es werden individuelle Führungen angeboten. Mehr Informationen zu den Ausstellungsstücken und zum Depot sind unter www.zdt.ch erhältlich. (bier)

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