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RAD: Starke Leistung am Heimrennen

Seit diesem Jahr ist das Frauenrennen beim GP Cham-Hagendorn international. Im starken Feld fährt die Zugerin Désirée Ehrler auf den guten achten Platz.
Die Zugerin Désirée Ehrler (Dritte von links) kann mit der internationalen Spitze gut mithalten. Hier befindet sich die Spitze bei Hagendorn. (Bild: Roger Zbinden)

Die Zugerin Désirée Ehrler (Dritte von links) kann mit der internationalen Spitze gut mithalten. Hier befindet sich die Spitze bei Hagendorn. (Bild: Roger Zbinden)

Jan Heldstab

Die Nervosität bei den Fahrerinnen war gross. Bereits 30 Minuten vor dem Start begaben sich die 130 Starterinnen an die Startlinie, um in möglichst günstiger Position losfahren zu können. Désirée Ehrler (24) verbarg ihre Anspannung hinter der Sonnenbrille gut. «Wir werden sehen, was passiert», meinte die Steinhauserin vom Team Feminin, ohne zu viel über ihre Tagesform zu verraten.

GP Cham-Hagendorn (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)GP Cham-Hagendorn (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)
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GP Cham-Hagendorn

Der Beginn des Rennens über 11 Runden a knapp 10 Kilometer wurde ohne Hektik absolviert. Ehrler konnte dies als gute Sprinterin nur recht sein. In der siebten Runde begannen die arrivierten Teams Ernst zu machen. Wie in einem Steigerungslauf griffen die Australierinnen, allen voran Amanda Spratt, immer wieder im Anstieg zum Bergpreis «Hublezen» an. Trotz vieler Angriffe konnte sich bis zur letzten Runde niemand entscheidend vom Feld absetzen. Doch dann überraschte Elizabeth Williams ihre Konkurrentinnen, als sie in einer kurzen Abfahrt kurz vor der letzten Zieldurchfahrt attackierte. Die 31-jährige Australierin vergrösserte ihren Vorsprung trotz grosser Gegenwehr sukzessive und wurde nicht mehr eingeholt. Bereits 100 Meter vor dem Ziel konnte sie über ihren Sieg jubeln. Williams’ Freude war gross. «Das ganze Team fuhr ein fantastisches Rennen. Wir konnten die Gegnerinnen richtig müde fahren, sodass mir am Schluss eine tolle Flucht gelang. Die technischen, engen Strassen kamen mir dabei entgegen.» Vergrössert wurde Williams’ Freude durch ihre Teamkollegin Valentina Scandolara, welche den Spurt um Platz 2 des Feldes gewann.

Ehrlers starke Schlussrunde

Ehrler fuhr die letzte schnelle Runde hoch konzentriert. «Die starken Teams fuhren Vollgas, um Williams wieder einzuholen. Als ich den letzten Anstieg zum Bergpreis mit der ersten Verfolgergruppe schaffte, wusste ich um die guten Karten für den Schlusssprint.» Bereits drei Kilometer vor dem Ziel positionierte sie sich in den vorderen Rängen, da ein Überholen auf dem letzten Abschnitt nicht mehr problemlos möglich war. «Mein Sprint war nicht schlecht. Doch ich wurde ein bisschen eingeklemmt, sodass ich nicht mehr bis zur Ziellinie durchziehen konnte. Sonst hätte ich durchaus noch drei überholen können.» So beendete Désirée Ehrler das Rennen als beste Schweizerin auf dem respektablen 8. Platz.

Im Ziel war Ehrler zufrieden mit ihrer Leistung. «Meine eigenen Erwartungen habe ich definitiv erfüllt», so die 24-Jährige lächelnd. «Ich wusste, dass ein Podestplatz sehr schwierig zu erreichen sein würde, da sehr starke Teams am Start waren. Doch ich kannte den Kurs sehr gut, das war ein grosser Vorteil, vor allem im Schlusssprint.» Fast noch mehr freute sich Ehrler über die Atmosphäre rund um die Strecke. «Es ist toll, sehr viele bekannte Gesichter zu sehen. Vor allem jetzt, wo ich so viel im Ausland fahre.»

Kiser muss aufgeben

Beat Schilter, OK-Präsident des GP Cham-Hagendorn, zeigte sich nach der Premiere des internationalen Frauenrennens sehr zufrieden. «Wir konnten viele neue Zuschauer gewinnen, und auch das Echo von den internationalen Rennställen war sehr positiv.»

Die weiteren Rennen des GP Cham-Hagendorn standen in diesem Jahr ein wenig im Schatten des Frauenrennens.

Beim Elite-Amateur-Rennen am Nachmittag siegte der Italiener Andrea Vaccher im Spurt einer vierköpfigen Gruppe, die sich rund 40 Kilometer vor dem Ziel entscheidend vom Feld lösen konnte. Die Fahrer des RMV Cham-Hagendorn spielten in diesem Rennen keine Rolle. Valentin Kiser fuhr auf Platz 63, Fabian Kiser musste aufgrund von Magenbeschwerden das Rennen aufgeben. Am Vortag wurde er beim Zeitfahren in Thun noch Zweiter.

GP Cham-Hagendorn (102,3 km). Frauen: 1. Lizzie Williams (Au) 2:39:53. 2. Valentina Scandolara (It) 0:08 zurück. 3. Rasa Leleivyte (Lit). Ferner: 8. Désirée Ehrler (Sz). 10. Jessica Uebelhart (Sz). 26. Ricarda Mazzotta (Sz). 28. Mirjam Gysling (Sz). 37. Jutta Stienen (Sz), alle gleiche Zeit. 51. Martina Weiss (Sz). 55. Sandra Weiss (Sz), beide 3:52.

Männer. Elite (148,8 km): 1. Andrea Vaccher (It) 3:26:32. 2. Gian Friesecke (Sz). 3. Caio Godoy Ormonese (Br). 4. Claudio Imhof (Sz), alle gleiche Zeit. 5. Andrea Pasqualon (It). 6. Jan-André Freuler (Sz). 7. Fabian Lienhard (Sz). 8. Alberto Cecchin (It). 9. Chiron Keller (Sz). 10. Lukas Jaun (Sz), 54 Sekunden zurück.

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