RADFAHRER: Viele Velofahrer sind ohne Licht unterwegs

Nachts ohne Licht Velofahren ist nicht lässig, sondern fahrlässig. Deshalb kontrolliert die Zuger Polizei gezielt Velofahrer.

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Nachts ohne Licht Velofahren ist besonders gefährlich. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Nachts ohne Licht Velofahren ist besonders gefährlich. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Seit Mitte November kontrolliert die Zuger Polizei gezielt die Beleuchtung an den Velos. Neben vielen Schülern fallen der Polizei viele Erwachsene auf, die nachts ohne Licht velofahren. Oft sei nicht ein defektes Licht die Hauptursache, sondern dass viele Velofahrer gar keine Lampen montiert hätten, schreibt die Polizei in einem Communiqué. Deshalb werde sie auch in den kommenden Tagen die Kontrollen weiterführen.

Velofahren bei beleuchteter Strasse ohne Licht kostet nicht nur 40 Franken Busse (bei unbeleuchteter Strasse 60), sondern ist auch mit dreimal höherem Unfallrisiko verbunden als am Tag. Und bei Regen, Schnee und Gegenlicht erhöht sich das Risiko bis auf das Zehnfache. Deshalb appelliert die Zuger Polizei zum Nationalen Tag des Lichts an die Eigenverantwortung.

pd/rem