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RADIOEMPFANG: Totenglocke für Sender Immensee-Chiemen

«Radio Pilatus» ist ab Dienstag in den meisten Gemeinden im Kanton Zug auf einer neuen Frequenz zu empfangen. Dadurch soll sich der Empfang «merklich verbessern».
Hand an einem Mischpult im «Radio Pilatus»-Studio. (Bild: Boris Bürgisser/LZ)

Hand an einem Mischpult im «Radio Pilatus»-Studio. (Bild: Boris Bürgisser/LZ)

Betroffen sind die Stadt Zug sowie die Gemeinden, Baar, Steinhausen, Risch, Rotkreuz, Hünenberg, Walchwil und Oberwil. Die Frequenz wechselt von 87,60 MHz auf neu 102,10 MHz, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Um 14.10 Uhr wird der neue Sender auf dem Rooter Berg vom Michaelskreuz seinen Betrieb aufnehmen. Der Sender Immensee-Chiemen wird dann den Betrieb einstellen. Als Folge davon soll sich auch der Empfang in Teilen von Küssnacht am Rigi und Greppen sowie die Anschlüsse der Kantone Luzern, Schwyz, Aargau und Zürich merklich verbessern.

Bisher wurde die Grossregion Zug und kleine Teile der angrenzenden Kantone Schwyz und Luzern durch den Sender Immensee-Chiemen versorgt. Die Versorgung dieser Region sei jedoch vor allem wegen der topografischen Lage des Senders Chiemen nicht optimal gewesen.

scd

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