RAUBÜBERFÄLLE/EINBRÜCHE: Vier Säuliämter gingen auf Saubannerzug

Eine Bande von Halbwüchsigen aus Affoltern suchte während Monaten Zug heim. Nun hat das Strafgericht Milde walten lassen.

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(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Sie bereuen ihre Taten, wollen sich auf den Job konzentrieren und abschliessen mit dem, was sie getan haben. Alkohol, sagen sie, trinken sie kaum mehr, auch in den Ausgang gehen sie nur noch selten: Vor dem Zuger Strafgericht standen am Donnerstag vier junge Männer zwischen 22 und 23 Jahren, die geflissentlich versuchten, ihre Vergangenheit loszuwerden. Die von Mutproben sprachen, die sie heute als Riesenblödsinn empfinden. Und dass sie es nie wieder tun würden. Und werden.

Dazu haben die zwei Schweizer und die beiden gebürtigen Osteuropäer, alle aufgewachsen in Affoltern am Albis, allen Grund. Zur Last gelegt werden ihnen nicht weniger als fünf Raubüberfälle, und ein Dutzend Einbrüche und geknackte Autos – sowie damit verbundene Sachbeschädigungen und Hausfriedensbrüche. Verurteilt wurden die vier schliesslich zu 24, 22 und zweimal 15 Monaten Freiheitsstrafe, bedingt ausgefällt während einer Probezeit von je drei Jahren.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.