REAKTION: Belvedere-Nein: Die Alternativen freuts

Die Alternative Stadt Zug freut sich über die deutliche Ablehnung des Bebauungsplans und dankt den Stadt-Zugerinnen und Zuger für ihre Unterstützung. Das Resultat gewinne aufgrund der hohen Stimmbeteilung zusätzlich an Bedeutung.

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So hätte das neue Belvedere aussehen können – doch damit wird nun nichts. (Projektskizee pd)

So hätte das neue Belvedere aussehen können – doch damit wird nun nichts. (Projektskizee pd)

Mit der Ablehnung des Bebauungsplanes Belvedere habe der Stadtzuger Souverän klar zum Ausdruck gebracht, dass er eine öffentliche Nutzung dieses Areals wünscht, wie es in einer Medienmitteilung heisst: «Die Zugerinnen und Zuger haben genug vom unkontrollierten Wachstum ihrer Stadt und setzen mit ihrem Votum ein Zeichen für mehr Lebensqualität und bezahlbaren Wohnraum.»

Das vorliegende Abstimmungsresultat zum Bebauungsplan Belvedere habe eine völlig neue Ausgangslage für die Nutzung des ehemaligen Kantonsspitalareals geschaffen. Die Stadt sei nun gefordert die Bedürfnisse der Stadt zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu formulieren.

In zwei am Sonntag eingereichten Vorstössen fordern die Alternativen und die CSP den Kauf des Areals durch die Stadt. Zudem soll die Stadt Zug einen Ideenwettbewerb über die Nutzung des Areals durchführen, der einerseits die öffentlichen Interessen in den Vordergrund stellt (z.B. Pflegebetten) und andererseits dem dringendsten Bedürfnis der Einwohner Rechnung zollt.

scd