Reduzierte Weiterführung des Betriebs im Theater Casino Zug

Ab Dezember bis und mit Februar 2021 wird der Betrieb eingeschränkt weitergeführt. Darunter wird auch die Schliessung eines Teils des Gebäudes fallen. Der Kultur- und Gastrobetrieb soll im Rahmen der Covid- 19-Massnahmen möglich bleiben.

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(haz) Die Covid-19-Einschränkungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) haben die Kultur- und Gastrobetriebe hart getroffen. Dies betrifft das laufende Jahr insgesamt, insbesondere jedoch die Situation mit den verschärften Massnahmen seit dem 29. Oktober . Der Rückgang der Besucherzahlen wirkt sich markant auf den Umsatz und die Auslastung des Personals im Theater Casino Zug aus, wie einer Medienmitteilung des Stiftungsrats zu entnehmen ist. Es sind nur noch bescheidene Aktivitäten mit hohem Aufwand und wenig Ertrag möglich. In seinem Basisszenario geht BAK Economics davon aus, dass weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen ist. Diese werden sich auch in den nächsten Monaten sehr stark unter anderem auf Kultur- und Gastrobetriebe auswirken.

Vor dem Hintergrund dieser Ausgangslage hat das Theater Casino Zug eine Reduktion des Betriebs, vorerst befristet von Anfang Dezember bis Ende Februar 2021, mit folgenden Massnahmen beschlossen:

  • konsequente Minimierung der Sachkosten
  • Prüfung der Pensenreduktion beim Personal
  • Vorgabe von Ferien und Zeiteinsätzen
  • Ausschöpfen aller Optionen der Kurzarbeitsentschädigung

Um den Gastronomie- und Bankettbetrieb zu entlasten, soll dem Restaurant-Pächter die Miete für das Jahr 2020 erlassen werden. Zudem besteht für den Gastrobetrieb die Möglichkeit, die Öffnungszeiten während der Teilschliessung wie auch das kulinarische Angebot in Absprache mit der Stiftung der aussergewöhnlichen Situation anzupassen. Trotzdem soll im Rahmen der Covid-19-Massnahmen ein Kulturbetrieb möglich bleiben, der auf die Bedürfnisse der städtischen Bevölkerung Rücksicht nimmt.