Die Zuger Regierung soll sich für Buslinien einsetzen

CVP-Kantondrat Peter Rust stellt Forderungen an den Kanton hinsichtlich des Fahrplanwechsels Ende 2020

Rapahel Biermayr
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Der Kantonsrat Peter Rust (CVP) hat am Tag vor Weihnachten ein Postulat bei der Staatskanzlei Zug eingereicht. Darin fordert er den Regierungsrat auf, sich für bessere Busverbindungen im Fahrplan ab dem 13. Dezember 2020 einzusetzen. Einerseits soll es auch nach der Wiedereröffnung der Bahnstrecke am Ostufer des Zugersees während des ganzen Tages eine direkte Busverbindung zwischen den Bahnhöfen Walchwils und Zugs geben.

Andererseits soll sich der Regierungsrat bei seinen Schwyzer Amtskollegen dafür starkmachen, dass die Verbindung zwischen Arth und Walchwil aufrechterhalten bleibt. Der Hintergrund: Die Schwyzer Regierung teilte mit, dass sie die von ihr unterhaltene Linie von Goldau nach Walchwil mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 aufheben wird. Dies, weil der Bahnhof in Goldau aufgewertet und als Drehscheibe angesehen wird und deshalb auch Walchwiler mit der S-Bahn sowie einem Umstieg auf den Bus ins Nachbardorf Arth gelangen sollen. «Vielen Einwohnern von Walchwil ist von mir aus gesehen nicht klar, dass der Halbstundentakt mit der S-Bahn in Walchwil endet. Von Walchwil Richtung Goldau gilt dann ein Stundentakt», schreibt Rust in seinem Postulat. Und was die geplanten Verbindungen nach Zug anbelangt, behauptet er: «Wir hatten auch vor dem Fahrplanwechsel einen Halbstundentakt mit der S-Bahn, die Busse waren aber zu den Spitzenzeiten trotzdem immer gut besetzt.»