Regierung will sich raushalten

In Peru sind bei Protesten gegen Xstrata Menschen getötet worden. Wie geht die Zuger Regierung mit solchen Firmen um, die in Zug Steuergelder sprudeln lassen? Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel sieht keinen politischen Handlungsbedarf.

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Espinars Bürgermeister Oscar Mollohuanca (Mitte, hier bei einer Demonstration gegen Xstrata in Zug) wurde in Peru wegen der Proteste verhaftet. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Espinars Bürgermeister Oscar Mollohuanca (Mitte, hier bei einer Demonstration gegen Xstrata in Zug) wurde in Peru wegen der Proteste verhaftet. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Zuger Regierungsrat will sich nicht in die Praktiken von umstrittenen Rohstoffkonzernen einmischen, wie Landammann Matthias Michel erklärt. Zugs Volkswirtschaftsdirektor sieht keinen Bedarf, die im Kanton ansässigen Rohstofffirmen zu kritisieren oder Verstösse der Konzerne auf der Basis eines selbst erstellten Wirtschaftskodexes politisch anzuprangern.

«Es ist nicht die Funktion einer Regierung, nach eigenen Kriterien und persönlichem Ermessen hier ansässige Firmen zu kritisieren», so der Regierungsrat.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.