REGIERUNGSRAT: Beschwerden gegen Roost abgewiesen

Zug hat vor einem Jahr Ja zur Überbauung Roost gesagt – und jetzt auch die Regierung. Doch gebaut werden kann wohl noch länger nicht.

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Auf dieser Wiese an der Hofstrasse in Zug sollen vier längliche Häuser entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Auf dieser Wiese an der Hofstrasse in Zug sollen vier längliche Häuser entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Aufatmen bei der Stadt Zug. Der Regierungsrat hat die beiden Beschwerden von Anwohnern gegen die geplante Arealüberbauung Roost vollumfänglich abgewiesen. Das hat am Freitag die Stadt Zug mitgeteilt.

Im Februar vergangenen Jahres hat der Stadtzuger Souverän mit 56 Prozent Ja zum Baukredit von 31,3 Millionen Franken gesagt. Damit sollen 56 städtische Wohnungen in Zugs Süden erstellt werden. Die weiteren 57 Wohnungen auf der Liegenschaft werden von der Allgemeinen Wohnbaugenossenschaft Zug (AWZ) und der Genossenschaft für gemeinnützigen Wohnungsbau (Gewoba) realisiert. Gesamthaft würden also 113 Wohnungen in vier länglichen Gebäuden entstehen. Die Genossenschaften erhalten das Land – seit 1972 in städtischer Hand – für den Wohnungsbau für 99 Jahre im Baurecht.

Gemäss der Mitteilung der Stadt haben die Einsprecher unter anderem die Vorteile für das Siedlungsbild und die Umgebung bestritten. Zudem machten sie geltend, die Privatsphäre einzelner Nachbarn sei verletzt, und führten eine unzumutbare und übermässige Beschattung an. Auch der Blick auf den Zugersee werde durch die neuen Gebäude beeinträchtig.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.