REGIERUNGSRAT: Das Pilotprojekt Pragma wird verlängert

Der Zuger Regierungsrat will das neue Führungsmodell mit Leistungsaufträgen und Globalbudgets auf die gesamte Verwaltung ausdehnen. Die etappenweise Einführung soll ab Anfang 2011 erfolgen.

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Die Pragma-Projektleiterin Marianne Schnarwyler. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Pragma-Projektleiterin Marianne Schnarwyler. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Mit dem Pilotprojekt Pragma wurden die neuen Führungsinstrumente 2005 versuchsweise in sechs Ämtern der kantonalen Verwaltung eingeführt. Der Regierungsrat beantragt nun dem Kantonsparlament, das Projekt bis Ende 2010 zu verlängern, wie es in einer Mitteilung der Finanzdirektion vom Mittwoch heisst.

Für die definitive Einführung seien Anpassungen an diversen Gesetzen, Verordnungen und Weisungen nötig. Durch die Verlängerung der Pilotdauer stehe genügend Zeit dafür zur Verfügung.

Vor allem die Leistungsaufträge und Globalbudgets haben sich gemäss einer externen Evaluation bewährt. Noch nicht voll etabliert seien hingegen die Kosten-/Leistungsrechnung. Klärungsbedarf bestehe auch bei den Mitwirkungsmöglichkeiten des Parlaments.

Der Regierungsrat plant, aufgrund der positiven Erfahrungen das neue Modell - mit einzelnen Ausnahmen - auf die gesamte Zuger Kantonsverwaltung auszudehnen.

sda