Regierungsrat räumt Defizite ein

In letzter Zeit sind Mängel in der Versorgung bekannt geworden. Regierungsrat Urs Hürlimann räumt Defizite ein, stellt Zug aber ein sehr gutes Attest aus.

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Der Rettungsdienst in Zug hat alle Hände voll zu tun. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Rettungsdienst in Zug hat alle Hände voll zu tun. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Notruf reagiert nicht und der Rettungsdienst stösst an seine Grenzen. In letzter Zeit hat sich die Kritik am Zuger Gesundheitswesen gehäuft. Im Interview mit unserer Zeitung erklärt Regierungsrat Urs Hürlimann, Vorsteher der Gesundheitsdirektion, dass man im Kanton Zug was die Versorgung betrifft «sehr gut aufgestellt» ist. «Das Zuger Gesundheitswesen ist gut im Schuss und die Kosten haben wir auch im Griff.»

Zug will mehr Rettungssanitäter

Hürlimann, der seit knapp einem Jahr im Amt ist, sagt, dass er nicht angetreten sei, um alles auf den Kopf zu stellen. Er räumt aber auch Mängel ein. «Ein einziger, vollständig besetzter Rettungswagen ist nachts zu wenig». Für nächstes Jahr haben man daher zwei zusätzliche Rettungssanitäter im Budget beantragt. Im Bereich des Notrufs habe man eine Koordinationsgruppe eingesetzt, die Lösungen vorschlagen soll.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.