Regierungsrat will weiterhin Bürgergemeinden

Die Regierung hält vorerst am Status quo fest. Obwohl eigentlich vieles für eine Auflösung der Bürgergemeinden spricht.

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Gibt es im Eishockey und in der Politik: fast einen Gleichstand der Tore. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Gibt es im Eishockey und in der Politik: fast einen Gleichstand der Tore. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Der Regierungsrat sagt Nein zum Nein. Die SP-Kantonsräte Alois Gössi (Baar) und Markus Jans (Cham) hatten vor einem Jahr eine Motion zur Abschaffung der Bürgergemeinden eingereicht. Die Einwohnergemeinden sollten ihre Aufgaben übernehmen und zugleich auch das Bürgergut der Bürgergemeinden erhalten. Die Regierung empfiehlt dem Kantonsrat nun die Ablehnung des Vorstosses.

Eine Vernehmlassung unter den Bürgergemeinden fand nicht statt, diese hatten sich aber schon beim Sozialhilfegesetz so geäussert, dass sie weiter bestehen wollen. Sie sehen laut Regierung ihre Daseinsberechtigung in der Wahrnehmung der bisherigen gesetzlichen Aufgaben.

Die Einwohnergemeinden anderseits, so die Regierung, hätten gerade bei der Sozialhilfe eine gewisse Skepsis gezeigt, noch mehr Aufgaben zu übernehmen.

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung