REGIERUNGSRATSWAHLEN: Alternative-die Grünen bereit, Cotti zu opfern

Ihr oberstes Ziel ist es, die zwei linken Regierungsratssitze zu halten. Dafür macht die Alternative-die Grünen der SP ein kaum auszuschlagendes Angebot.

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Fällt Regierungsrat Patrick Cotti der Wahlkampfstrategie seiner eigenen Partei zum Opfer? (Bild Stefan Kaiser)

Fällt Regierungsrat Patrick Cotti der Wahlkampfstrategie seiner eigenen Partei zum Opfer? (Bild Stefan Kaiser)

Vor den Regierungsratswahlen im Kanton Zug stellt sich die Frage, ob SP und Alternative-die Grünen mit einer gemeinsamen Liste antreten wollen. Die SP hat sich bis jetzt noch nicht entschieden, die Partei scheint gespalten. Für die Alternative hingegen gibt es nur einen gangbaren Weg. «Es braucht eine gemeinsame Liste», sagt alt Regierungsrat Hanspeter Uster, Sprecher des Alternative-Wahlkampfteams.

So setzt seine Partei alles daran, die noch unschlüssige SP ins Boot holen zu können – mit einem ziemlich überraschenden Angebot: Die SP soll die vier ersten Listenplätze erhalten und darauf zwei noch nicht bekannte Kandidaten je doppelt aufführen. Dann soll Manuela Weichelt folgen, auch zweimal genannt; der letzte Listenplatz ist für Patrick Cotti vorgesehen, als einziger nur einmal aufgeführt. Uster: «Wir nehmen das Risiko in Kauf, dass einer unserer Regierungsräte abgewählt wird.»

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.