Reinigung rund um die Uhr

Zug hat einen der saubersten Bahnhöfe weit und breit. Dies liegt allerdings nicht an den Kunden.

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Railclean-Mitarbeiter Ademi John hält den Zuger Bahnhof sauber. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Railclean-Mitarbeiter Ademi John hält den Zuger Bahnhof sauber. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Morgens vor sechs Uhr, bevor die Kunden und Fahrgäste den Zuger Bahnhof bevölkern, fährt Ademi John oder einer seiner fünf Kollegen von der Railclean Zentralschweiz auch mit dem Scheuersauger durch das Gebäude: um nass aufzuwischen. «Mir macht meine Arbeit nichts aus», so Ademi John. «Mich stört nur, wenn einer kotzt», sagt er offen.

Dass der Zuger Bahnhof so sauber ist, wie er sich täglich den Tausenden von Fahrgästen und Kunden präsentiert, hat vor allem damit zu tun, dass er quasi rund um die Uhr gereinigt wird. «Es ist täglich jemand von vier Uhr morgens bis 24 Uhr anwesend», erklärt Robert Morina, Gruppenleiter von Railclean Region Mitte. Wenn nötig, könne ausserhalb dieser Zeiten jemand über Pikett gerufen werden. «Wir sind im Prinzip 365 Tage 24 Stunden lang im Einsatz.»

Dass es im sauberen Zuger Bahnhof aber auch sehr unsaubere Momente gibt, räumen die Railclean-Männer durchaus ein. Zum Beispiel nach EVZ-Spielen. Oder wie neulich an der Fasnacht, «als Flaschen zertrümmert wurden und viele Scherben rumlagen». Jugendlichen im Ausgang stellen die Reinigungsexperten indes gar kein so schlechtes Zeugnis in Sachen Verschmutzung aus: «Jugendliche sind eigentlich nicht so schlimm», sagt Robert Morina.

Wolfgang Holz

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