REISEN: Zug wird von Schweiz Tourismus links liegen gelassen

Eine rund 1600 Kilometer lange Route führt Touristen zu den Highlights der Schweiz. Zug ist auf der Karte leider ein weisser Fleck.

Samantha Taylor
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Nicht sehenswert: Wer der Grand Tour of Switzerland folgt, dem bleibt dieser Schnappschuss verwehrt. (Bild Stefan Kaiser)

Nicht sehenswert: Wer der Grand Tour of Switzerland folgt, dem bleibt dieser Schnappschuss verwehrt. (Bild Stefan Kaiser)

«1600 Kilometer voller Attraktionen und Abwechslung» Mit diesen Worten wirbt Schweiz Tourismus für das neustes Angebot: die Grand Tour of Switzerland. Eine Art Schweizer Route 66, mit der Schweiz Tourismus ab nächstem Jahr auftrumpfen will. Die acht- bis zehntägige Rundfahrt führt Individualtouristen, die mit dem Auto unterwegs sind, zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Der Kanton Zug wird dabei allerdings im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen und einfach umfahren. Enttäuscht und verärgert darüber, dass Zug einfach ausgelassen wird, ist Urs Raschle, Geschäftsführer von Zug Tourismus. «Wir wurden nicht gefragt oder bei der Planung mit einbezogen», so Raschle. Das Ganze ist für den Zuger Tourismusdirektor jedoch sinnbildlich. «Es zeigt einfach auf, welche Stellung Zug in der Schweizer Tourismuslandschaft hat», bedauert er.