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RELIGIÖSE SYMBOLE: «Ein Kreuz kann Menschen Halt geben»

Im Kantonsspital in Baar werden nicht unbedingt Kreuze an der Wand hängen. Für den Zuger Gesundheitsdirektor ein Armutszeugnis.
Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wenn das Zuger Kantonsspital im August nach Baar umzieht, wird sich einiges ändern. Wie Spitaldirektor Robert Bisig angetönt hat, ist noch nicht entschieden, ob im neuen Spital Kreuze an den Wänden der Patientenzimmer hängen sollen – so wie sie es heute im alten Gebäude tun. Man setze sich derzeit mit der Platzierung eines christlichen Symbols auseinander, so Bisig. Der Zuger Gesundheitsdirektor und Landammann Joachim Eder ist mit Spitalzimmern ohne Kreuz an der Wand absolut nicht einverstanden. Das habe er der Spitalleitung auch «schriftlich und unmissverständlich» mitgeteilt.

Sie wollen Kreuze in den Spitalzimmern – auch in Baar. Haben Sie als Gesundheitsdirektor überhaupt etwas dazu zu sagen?

Joachim Eder: Diese Entscheidung obliegt eigentlich dem Spital, es hat hier die freie Wahl. Wir haben am Montag aber eine Sitzung des Lenkungsausschusses, dem ich als Gesundheitsdirektor angehöre – und in diesem Rahmen will ich die Kreuze auf jeden Fall thematisieren. Ich werde mich voll und ganz dafür einsetzen, dass es in allen Patientenzimmern und allenfalls auch in weiteren Räumen des neuen Spitals Kreuze gibt. Dafür stehe ich persönlich ein – als Landammann und Gesundheitsdirektor wurde ich in den letzten Tagen von vielen Menschen auf dieses Thema angesprochen.

Sie scheinen emotional involviert. Warum liegt diese Sache Ihnen derart am Herzen?

Eder: Ich persönlich bin ein überzeugter Christ. Seit ich fahren darf, habe ich in meinem Auto zum Beispiel eine Christophorus-Figur, die mich begleitet. In meinem Büro hängt ein Kreuz – dieses aufzuhängen war meine allererste Amtshandlung. In der Grenzsituation, die ich durch das Attentat im Zuger Kantonsrat erlebt habe, ist mir ebenfalls bewusst geworden, dass der Glaube mir Halt geben kann – auch in Form eines Kreuzsymbols.

Sie sprechen nun von religiösen Symbolen, die Sie privat aufgehängt haben.

Eder: Ja, aber gerade, weil ein Kreuz manchen Menschen Halt geben kann, finde ich Kreuze im Spital besonders wichtig – denn dort befinden sich Menschen in schwierigen Momenten. Neben der Spitalseelsorge, die es ja auch gibt, kann hier auch das Symbol des Kreuzes als äusserliches Zeichen helfen.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.

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