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Remis in packendem Zuger 2.-Liga-Derby in Cham

Die 2.-Liga-Partie zwischen dem Tabellendritten Cham II und dem Tabellenzweiten Rotkreuz endete mit 2:2. Die beiden Teams lieferten sich vor 400 Zuschauern eine emotionale Partie.
Martin Mühlebach
Chams Torhüter Fabian Meier (rechts) pariert einen Schuss von Arnel Mehicic (Zweiter von links). (Bild: Patrick Hürlimann (Cham, 31. März 2019))

Chams Torhüter Fabian Meier (rechts) pariert einen Schuss von Arnel Mehicic (Zweiter von links). (Bild: Patrick Hürlimann (Cham, 31. März 2019))

In der 90. Spielminute vermochten die Rotkreuzer mit dem Glück der Tüchtigen den Ball von der Torlinie wegzuschlagen. Cham II vergab sozusagen im letzten Moment einen durchaus möglichen Sieg gegen die als Favorit angetretenen Gäste, die die Startphase klar dominiert hatten. Der Chamer Trainer Pascal Nussbaumer bestätigte hinterher: «Wir bekundeten in den ersten zehn Minuten Mühe, um wunschgemäss ins Spiel zu kommen. Unser Respekt vor Rotkreuz war zu gross.»

Die mit vielen routinierten Akteuren angetretenen Gäste gaben den Ton an. Sie zogen ein gefälliges Passspiel über mehrere Stationen auf, dem die Platzherren nur gelegentliche Konterangriffe entgegenzusetzen hatten. Doch allmählich vermochten sich die Chamer Reserven vom gegnerischen Druck zu befreien. Klare Torchancen blieben hüben wie drüben Mangelware. Das torlose Unentschieden zur Pause widerspiegelte die bisherigen Leistungen der beiden Kontrahenten.

Zwei Tore innerhalb von zwei Minuten

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nach einem Handspiel eines Rotkreuzer Verteidigers im eigenen Strafraum zeigte Schiedsrichter Liniger sofort auf den Elfmeterpunkt. Ueli Sturzenegger schnappte sich den Ball und schoss Cham 1:0 in Front. Die Gäste reagierten heftig. Nur drei Zeigerumdrehungen später glich Bokanga Balu Ndoy die Partie wieder aus. Das 1:1 hatte Bestand, bis der Ball nach einer unübersichtlichen Situation im Chamer Strafraum dem erst drei Minuten zuvor eingewechselten Fidan Tafa vor die Füsse fiel. Der Rotkreuzer hatte alle Zeit der Welt, den Ball in der 71. Minute zum 2:1 für seine Farben ins offenstehende Tor zu schieben. Nun waren es die Gastgeber, die sofort reagierten. Nur zwei Minuten danach sicherte der Chamer Goalgetter Reto Scherer seinem Team mit dem 2:2-Ausgleich einen verdienten Zähler. Schon in der Vorrunde war diese Begegnung mit diesem Ergebnis ausgegangen.

Chams Trainer Pascal Nussbaumer befand: «Dieser Punkt nützt Rotkreuz mehr als uns. Wir vermögen damit dem Tabellenzweiten nicht näher zu rücken.» Aber er sei stolz auf seine junge Mannschaft, die zwar noch viel lernen müsse, aber die eine tolle Moral an den Tag gelegt habe. So gesehen sei das Unentschieden wie ein Sieg zu werten. Enzo Palatucci, der mit Roger Mathis Rotkreuzer dem FC Rotkreuz trainiert, sagte zufrieden lächelnd: «Beide Mannschaften haben sich einen intensiven Fight geboten. Das 2:2 ist ein gerechtes Resultat.»

Mehr zur 2. Liga gibt es hier.

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