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Hünenberg: Renate Huwyler übernimmt das Präsidium

Die CVP-Frau lässt die zwei anderen Kandidaten aus der SP und der FDP weit hinter sich. Verliererin der Wahl ist die SVP: Sie scheitert bei ihrem Versuch, einen Sitz im Hünenberger Gemeinderat zurückzuerobern.
Rahel Hug
Hat Grund zum Strahlen: Die neue Gemeindepräsidentin Renate Huwyler in ihrem Garten in Hünenberg. (Bild: Maria Schmid (7. Oktober 2018))

Hat Grund zum Strahlen: Die neue Gemeindepräsidentin Renate Huwyler in ihrem Garten in Hünenberg. (Bild: Maria Schmid (7. Oktober 2018))

Was das Parteiengefüge im Hünenberger Gemeinderat betrifft, bleibt in der nächsten Legislatur alles beim Alten. Das Präsidium geht aber von der FDP in die Hände der CVP über.

Während die bisherigen CVP-Räte Renate Huwyler (2108 Stimmen) und Thomas Anderegg (2069) ihre Sitze problemlos und mit starken Resultaten halten können, schafft es die FDP mit den Neuen Claudia Benninger Brun (1675) und Dany Gygli (1645) auf Anhieb, die Sitze von Regula Hürlimann und Ueli Wirth zu verteidigen. Auch der SP gelingt es, den frei werdenden Sitz von Käty Hofer zu halten. Gewählt ist mit 1520 Stimmen Hubert Schuler. Grosse Verliererin ist die SVP. Pius Hürlimann (1102 Stimmen) scheidet überzählig aus. Die Stimmbeteiligung beim Gemeinderat lag bei 46,66 Prozent.

Die neue Gemeindepräsidentin und damit Nachfolgerin der FDP-Frau Regula Hürlimann ist Renate Huwyler. Das Resultat fällt eindeutig aus: Mit 1464 Stimmen lässt sie Hubert Schuler (634) und Claudia Benninger Brun (573) weit hinter sich. Die Finanzfachfrau freut sich «riesig» über das gute Resultat, wie sie sagt. «Es ist eine Anerkennung für meine bisherige Tätigkeit im Gemeinderat», erklärt sie und fügt an: «Die Stimmbevölkerung hat mir Vertrauen geschenkt. Das bestärkt und motiviert mich.» Sie werde «mit viel Herzblut» an die Arbeit gehen.

Hubert Schuler zeigt sich zufrieden, dass die SP auch weiterhin im Rat vertreten ist. Dass er auf dem fünften Platz landete, führt er darauf zurück, «dass die Linke in Hünenberg einen schwereren Stand hat als anderswo». Beim Gemeindepräsidium jedoch hat Schuler die FDP-Kandidatin überholt. «Ich bin politisch bekannter», analysiert der Kantonsrat. Claudia Benninger anerkennt dies: «Ich bin ein politisches Greenhorn, das hat wohl den Ausschlag gegeben. Ich musste damit rechnen.» Umso mehr freut sich die Schulleiterin, dass sie und Dany Gygli auf Anhieb in den Gemeinderat gewählt wurden. «Die FDP Hünenberg hat als Team sehr gut gearbeitet», stellt sie fest.

SVP will dem Rat genau auf die Finger schauen

Der SVP-Parteipräsident Thomas Villiger ist über das Abschneiden seiner Partei enttäuscht. Über die Gründe kann er nur spekulieren. «Wir haben einfach zu wenig Stimmen bekommen.» Dennoch wertet er das Resultat von Pius Hürlimann als «Achtungserfolg». Die SVP werde nun Oppositionspolitik betreiben. «Wir werden dem Gemeinderat genau auf die Finger schauen.»

In der Rechnungsprüfungskommission nehmen Theres Moos und Paul Scherer (CVP, bisher) und Armin Stöckli (FDP, neu) Einsitz. Adrian Julier von der SP verpasst die Wahl.

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