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Reparieren im «Repair Café» ist nachhaltiger als wegwerfen

Am Samstag, 19. Oktober, findet der vierte Schweizer Reparaturtag statt. In Zug heisst der Anlass «Repair Café».
Cornelia Bisch
Profis zeigen Laien im Repair-Café, wie sie defekte Gegenstände wie Velos, Geräte oder Textilien selbst reparieren können. (Bild: Maria Schmid, Zug, 26. August 2017)

Profis zeigen Laien im Repair-Café, wie sie defekte Gegenstände wie Velos, Geräte oder Textilien selbst reparieren können. (Bild: Maria Schmid, Zug, 26. August 2017)

Am Samstag, 19. Oktober werden im Schulhaus Athene in Zug wiederum zahlreiche Gegenstände instand gesetzt. Besucherinnen und Besucher reparieren im «Repair Café» unter Anleitung von Profis ihre Lieblingsgegenstände selbst oder lassen sie von den Spezialisten wieder instand stellen. Repariert werden Haushalts- und Elektrogeräte, Elektronikgeräte, Textilien, Bücher, Spielsachen, Holzgegenstände und vieles mehr.

Schweizer Rekord im Visier

Das Repair-Café findet im Rahmen des vierte Schweizer Reparaturtags statt. Gleichzeitig öffnen dank der Koordination der Stiftung für Konsumentenschutz zahlreiche Reparaturveranstaltungen in der ganzen Schweiz ihre Werkstatt.

Über 30 Reparatur-Initiativen und Repair Cafés haben ihre Teilnahme zugesichert. Der Konsumentenschutz rechnet damit, dass der Reparatur-Rekord des letzten Jahres gebrochen wird. Damals wurden in den Repair Cafés mehr als 1800 Gegenstände repariert, was die Schweizer Abfallberge um rund 5,6 Tonnen reduzierte.

Gemessen wird der Rekord einerseits an der Menge der reparierten Gegenstände, andererseits an deren Gewicht. Die Stiftung für Konsumentenschutz fördert und koordiniert als Kooperationspartner die Deutschschweizer Reparatur-Initiativen und hilft bei der Gründung von neuen Repair Cafés mit kostenlosen Tipps und Beratung, Flyern, Plakaten sowie einer Haftpflichtversicherung. Mittlerweile existieren in der Schweiz 130 ehrenamtliche Reparaturorganisationen.

Kampf gegen wachsende Abfallberge

Bei Repair Cafés handelt es sich um ehrenamtliche Anlässe, an die Besucherinnen und Besucher defekte Produkte von zu Hause mitbringen und diese gemeinsam mit Reparaturprofis flicken und wieder instand setzen. Werkzeuge können jeweils kostenlos genutzt sowie gängige Ersatzteile vor Ort gekauft werden. Gleichgesinnte treffen sich bei Kaffee und Kuchen und tauschen Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Reparatur aus. Die Repair-Cafés sind lokal unterschiedlich. Sie bieten aber alle eine konkrete Möglichkeit, etwas gegen den Ressourcenverschleiss und die wachsenden Abfallberge zu unternehmen. Ganz nebenbei wird ausserdem das Portemonnaie geschont und die Geselligkeit gepflegt.

Die Stiftung informiert am Samstag, 19. Oktober, live via Twitter (@konsumschutz) über den Rekordversuch.

Das Reparatur Café findet morgen Samstag von 10 Uhr bis 15 Uhr im Schulhaus Athene an der Hofstrasse 20 in Zug statt.

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