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Leserbrief

Respektloses Stück

«Zauggs Brief», Ausgabe vom 15. Oktober

Selbstverständlich gibt jeder von uns Menschen zu Kritik Anlass, und natürlich ist jede exponierte Persönlichkeit im Besonderen laufender Kritik unterworfen. Und man kann Petkovic’s Leistungen ja auch unterschiedlich beurteilen. Granit Xhaka findet ihn taktisch überragend, Schriftsteller Pedro Lenz (Der Goalie bin ig) meint in der Aargauer Zeitung, in jedem andern Land würde «einem Mann wie Petkovic ein Monument errichtet werden.» Das ist vielleicht denn doch etwas übertrieben. Die Lazio-Anhänger, für die Petkovic als Trainer von Lazio mit einem historischen über die AS Roma 2013 den italienischen Cuppokal aus dem Olimpico entführte, haben dies jedenfalls nicht gemacht.

Wieder andere Berichterstatter kritisieren ihn, vor allem seine entwicklungsfähigen Kommunikationsfähigkeiten. Soweit so gut. Wie aber Klaus Zaugg – ich muss gestehen, ich finde ihn auch auf dem Eis und auf dem Schwingplatz glücklos – mit erschreckendem Zynismus und grosser Respektlosigkeit in seiner Kolumne auf Vladimir Petkovic losgeht, ist einer «Zuger Zeitung» nicht würdig; und dann erst noch auf der wertvollen letzten Seite! Sowas muss ich definitiv nicht zum Frühstück serviert bekommen. Da hat die interne Qualitätskontrolle versagt, ausser dies entspräche dem Standard, den die Zuger Zeitung in ihrem Sportjournalismus anpeilt. Das glaube ich aber nicht, sonst finde ich nämlich die Sportberichterstattung lesenswert.

Bruno Bonati, Zug

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