RESTAURANTS: Zug ist der grösste Gastronom

Die Stadt Zug besitzt offiziell 25 Gastrobetriebe. Dieses Engagement einer Stadt sei einmalig aber wichtig, sagt ein Experte. Doch vieles laufe nicht optimal, kritisiert er.

Christian Glaus
Drucken
Teilen
Die städtischen Gastrobetriebe.

Die städtischen Gastrobetriebe.

Das erstaunt: In Zug ist die Dichte an Gastrobetrieben die der Stadt gehören so gross wie in kaum einer anderen Gemeinde. Der Stadtrat zählt insgesamt 25 Lokale auf. Wenn man auch Altersheime und Betriebe auf städtischen Grundstücken mitzählt, kommt man auf mindestens 35. Michael Hostmann, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für das Gastgewerbe und Kenner der Zuger Gastroszene, nennt sogar 61 Betriebe. Dazu kämen sechs weitere Lokale, welche der Korporation und der Bürgergemeinde gehören.

«Die Stadt braucht ein Konzept»

Dieses Engagement sei für die Attraktivität der Stadt und für die Vereine wichtig, sagt Finanzvorsteher Karl Kobelt. «Zahlreiche Vereine profitieren von relativ günstigen Mietzinsen, welche die gesamten Kosten im Bereich Unterhalt und Instandsetzung nicht decken.» Auch Gastroexperte Hostmann lobt das grosse Engagement der Stadt. Er kritisiert aber den aus seiner Sicht «fehlenden und nicht gastgewerblich notwendigen Unterhalt der Restaurants». Die Stadt könnte aus ihren Betrieben viel mehr machen, wenn sie diese richtig unterhalten würde. Hostmann empfiehlt ein Gesamtkonzept für die städtische Gastronomie. Stadtrat Kobelt entgegnet, dies sei nicht nötig. «Die Liegenschaften werden professionell verwaltet und unterhalten.»

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Zuger Zeitung» vom 28. März sowie im E-Paper.