RESTRUKTURIERUNG: Spitex: Bleibt weniger Zeit für die Patienten?

Früher waren es neun gemeindliche Organisationen im Kanton. Heute arbeitet der Betreuungs- und Pflegedienst zentralisierter. Das hat Vor- und Nachteile.

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Die Spitex-Bürozentrale in Baar. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Spitex-Bürozentrale in Baar. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Seit 1. Januar ist die Spitex im Kanton Zug neu organisiert. Noch läuft verständlicherweise nicht alles rund. Das weiss auch Geschäftsleiterin Doris Ruckstuhl. Dennoch ist sie mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden. «Die meisten Kunden haben die Umstrukturierung kaum mitbekommen. Vor allem dank des grossen Engagements unserer gut motivierten Mitarbeiter ist das Ganze so fliessend über die Bühne gegangen», lobt sie. Dass neuerdings das Pflegepersonal mit «Pocket-PC» und Laptop unterm Arm die Spitex-Kunden besucht, rechtfertigt sie mit der direkten, Zeit- und Kosten sparenden Fakturierung der Leistungserfassung.

Nach wie vor werden zwei Teamleiter gesucht. «Es ist schwierig, qualifiziertes Pflegepersonal zu finden», gibt Doris Ruckstuhl zu. Dennoch könnten dank der neuen Organisationsstruktur personelle Schwankungen viel besser austariert werden.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.