REVISION: In Zug solls mehr günstige Wohnungen geben

Der Zuger Regierungsrat will mit einer Revision des Wohnraumförderungsgesetzes weiteren Wohnraum verbilligen. Dabei sollen nicht nur die bestehenden Instrumente ausgebaut, sondern auch neue eingeführt werden.

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Blick auf die Stadt Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Blick auf die Stadt Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Ziel der Gesetzesrevision sei es, eine grössere Zahl weiterer Wohnungen im preisgünstigen Segment finanziell zu fördern, heisst in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht zur Verwendung des Ertragsüberschusses der Laufenden Rechnung 2007. Dies erfordere erhebliche finanzielle Mittel der öffentlichen Hand.

Der Kanton Zug ist einer von lediglich vier Kantonen, der seit 1992 aktive Wohnraumförderung betreibt. Laut Regierungsrat wurden seither über die Objekthilfe mehrere hundert Wohnungen im Kanton verbilligt.

Neue Förderinstrumente gefordert
Mit der bestehenden Gesetzgebung sei es jedoch angesichts der steigenden Grundstückpreise zusehends schwieriger, Objekte des preisgünstigen Wohnungsbaus mit kantonalen Objekthilfebeiträgen zu fördern. Es müssten deshalb auch neue Förderinstrumente geschaffen werden.

Gemäss Regierungsrat sind die Wohnkosten im Kanton Zug im gesamtschweizerischen Durchschnitt "sehr hoch". Dies sei eine direkte Folge der hohen Attraktivität des Kantons. Belastet würden dadurch vor allem Personen und Familien mit tiefen Einkommen.

sda