Richter sollen Streit intern lösen

Die Zuger Kantonsrichter sind zerstritten. Die Vorwürfe im Kantonsrat waren heftig. Wie kann es so weit kommen? Obergerichtspräsidentin Iris Studer-Milz nimmt Stellung.

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Im Fokus: Das Zuger Kantonsgericht im Verwaltungszentrum an der Aa. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Im Fokus: Das Zuger Kantonsgericht im Verwaltungszentrum an der Aa. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Was am Zuger Kantonsgericht passiere, sei eines Gerichts nicht würdig. Es war die Rede von einem Kindergarten oder einer Zickenzone. Nun äussert sich Obergerichtspräsidentin Iris Studer-Milz zu den Vorwürfen und zum Konflikt am Zuger Zivilgericht. Sie hat die Aufsicht über das Gremium und hat vier Massnahmen ergriffen, um den Konflikt intern zu lösen.

So wurden ein Verhaltenskodex verfasst und die Geschäftsordnung revidiert. Verstösse sollen ans Obergericht gemeldet und ein Konfliktmoderator beigezogen werden. Nützen all diese Massnahmen nichts, hat die Obergerichtspräsidentin noch ein Mittel in der Hand. «Als Ultima Ratio kommt eine Administrativuntersuchung in Frage.»

red

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