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Richtlinien auf Druck von aussen geändert

Wer eine preisgünstige Wohnung der Stadt Zug mieten will, muss sich seit Anfang Jahr mit strengeren Regeln abfinden. Alle Bewohner einer solchen Wohnung dürfen nämlich neu höchstens über ein steuerbares Jahreseinkommen verfügen, das viermal so hoch ist wie die Jahresmiete der Wohnung. Das Vermögen aller Bewohner darf höchstens 400 000 Franken betragen. Früher durften die Bewohner maximal ein Jahreseinkommen, das sechsmal so hoch war wie die Jahresmiete, und ein Vermögen von 500 000 Franken haben. ­ An der Anzahl Bewohner einer preisgünstigen Wohnung hat der Stadt­rat nichts geändert. Hier gilt nach wie vor die Regel: Anzahl Zimmer minus 1.

Alle drei Jahre will der Stadtrat kontrollieren, ob die Mieter diese Vorgaben erfüllen. Die Richtlinien so angepasst hat die Stadt nicht freiwillig. Im Herbst 2015 legte der Stadtrat eine erste überarbeitete Version der Kriterien vor. Diese ging aber Politikern von rechts bis links nicht weit genug. Aufgrund des politischen Drucks ging der Stadtrat darum noch einmal über die Bücher. (st)

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