RICHTPLAN: Bauern verlangen ein Einzonungsmoratorium

Die Zuger Landwirte setzen ein grosses Fragezeichen hinter das Wachstum des Kantons. Und deshalb stehen sie sehr kritisch zur Tangente.

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Josef Murer, hier mit seinen Kirschen in Allenwinden. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Josef Murer, hier mit seinen Kirschen in Allenwinden. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Wenn es nach der Meinung des Zuger Bauernverbandes geht, dann muss der Kanton über die Bücher. Präsident Josef Murer: «Wir finden, dass die Entwicklung in diesem Tempo nicht weitergehen kann.» Sonst sei der Kanton 2050 eine Stadt mit 200'000 Einwohnern. «Wir Bauern wollen dies jedenfalls nicht.» Die Aussagen im kantonalen Richtplan sind für den Verband klar. Die Folge davon sei ein massiver Druck auf die Landschaft und die Naherholungsgebiete durch die immer weiter wachsende Bevölkerung. «Wir müssen vermeiden, dass weiter Landwirtschaftsland verloren geht», stellt Murer fest.

Durch den Bau vor allem neuer Strassen ausserhalb der Siedlungsgebiete werde immer wieder ein Präjudiz geschaffen. Und das bedeute, dass wieder neues Land eingezont werden müsse. Ein Teufelskreis in den Augen des Bauernverbandes und von dessen Exponenten. «Wir brauchen jetzt einen Marschhalt», sagt Bauer und CVP-Kantonsrat Murer.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.