RICHTPLAN: Cham soll den Zugern mehr Kies liefern

Bis zum Jahr 2025 reichen die Kiesreserven im Kanton. Für die Zeit danach schmiedet die Regierung schon jetzt (Richt-)Pläne.

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Bei Hatwil in Cham soll ein neues Kiesabbaugebiet entstehen. Ein Hügel wird abgetragen und dann rekultiviert. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Bei Hatwil in Cham soll ein neues Kiesabbaugebiet entstehen. Ein Hügel wird abgetragen und dann rekultiviert. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Für die langfristige Versorgung des Kantons Zug mit Kies setzt der Regierungsrat auf das Gebiet Hatwil/Hubletzen nahe der Nordgrenze der Gemeinde Cham zum Zürichbiet. Nebst fünf Arrondierungen für den Kiesabbau soll dieses Gebiet die Kiesversorgung sicherstellen. Dazu will er den Richtplan anpassen und legt diesen nun dem Kantonsrat vor.

Eine Arbeitsgruppe hatte zwei neue Abbaugebiete vorgesehen: nebst dem Chamer Unterland auch das Gebiet Allmend/Schönbühlwald, das im Norden der Bachtalen in Baar hart an der Zürcher Grenze liegt. Gegen dieses gab es aber heftigen Widerstand.

In Hatwil bei Cham hingegen ist der Kiesabbau bereits im Richtplan als Zwischenergebnis eingetragen. Dies, obwohl das Gebiet auch hier eine landwirtschaftlich geprägte Natur- und Kulturlandschaft darstellt und diese Landschaftskammer «einzigartig und ursprünglich» ist.

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.