Wenn es im Kanton Zug nach faulen Eiern riecht könnte es Erdgas sein

Die WWZ führen ihre Leitungstests durch. Auffällige Gerüche sollen gemeldet werden.

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Zweimal jährlich überprüfen die Wasserwerke Zug (WWZ) ihre Erdgasleitungen und -installationen auf allfällige Erdgasaustritte. Gemäss dem Unternehmen werden dem Erdgas dabei Duftstoffe beigemischt, welche an faule Eier erinnern. Die nächste Stossdosierung wird ab Montag, 25. März, in den Gemeinden Zug, Baar, Cham, Steinhausen, Hünenberg, Risch/Rotkreuz, Sins sowie im Knonauer Amt durchgeführt, wie die WWZ mitteilen. Die Bevölkerung sei aufgefordert, Geruchswahrnehmungen, die auf Erdgasaustritte hindeuten könnten, unverzüglich den WWZ, unter Telefonnummer 041 748 48 48 zu melden.

Laut WWZ könne es zwei bis drei Tage dauern, bis sich der Geruchsstoff im Erdgasnetz verteilt hat. Da Erdgas praktisch geruchlos sei, würden ihm als Sicherheitsmassnahme standardmässig Geruchsstoffen beigefügt. Diese Stoffe seien für Menschen unbedenklich, jedoch würden sie dabei helfen, Gasaustritte frühzeitig zu erkennen.(fib/pd)