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Der EVZ steht finanziell gut da

Trotz frühen Ausscheidens in den Playoff-Viertelfinals: Der EV Zug kann auf eine finanziell solide Saison 2017/2018 zurückblicken. In einem Bereich hat der Verein auf die nächste Saison hin ganz speziell Gas gegeben.
Harry Ziegler
Solche Szenen können dank W-LAN nochmals angeschaut werden. (Bild: Philipp Schmidli (Zug, 11. August 2018))

Solche Szenen können dank W-LAN nochmals angeschaut werden. (Bild: Philipp Schmidli (Zug, 11. August 2018))

Der EV Zug steht finanziell gut da. Das wurde bei der Präsentation der Ergebnisse der Saison 2017/2018 aus den verschiedenen Geschäftseinheiten am Montag immer wieder betont. Konkret resultiert – immer vorbehältlich der Genehmigung durch die entsprechende Generalversammlung – für die EVZ Holding AG ein Gewinn von knapp 6880 Franken. Der Eissportverein Zug (EVZ) weist für das Geschäftsjahr 2017/2018 einen Gewinn von rund 13000 Franken aus.

Imposanter lesen sich die Zahlen über die gesamte EVZ-Gruppe. Hier betrug der konsolidierte Jahresumsatz 2017/2018 knapp 29,7 Millionen Franken – rund eine Million Franken unter dem Vorjahresumsatz. Allerdings stand damals der EVZ im Playoff-Finale, während er in der letzten Saison bereits im Viertelfinale ausschied. Für EVZ-CEO sind die am Montag präsentierten Zahlen erfreulich, zeigen sie doch, dass der EVZ auf einer soliden finanziellen Basis steht. «Es stimmt mich positiv, dass wir trotz dem frühen Ausscheiden in den Playoff-Viertelfinals und den personellen Konsequenzen ein positives Jahresergebnis erzielt haben», kommentierte Patrick Lengwiler. Die gesamte EVZ-Gruppe weist ein Gruppenergebnis von plus 71 513 Franken aus.

Die Vision definiert die Ziele

Die Eigenkapitalquote beträgt 63,1 Prozent. Besonders erwähnte CEO Patrick Lengwiler die Mitarbeiter und Funktionäre, die mit ihrer Arbeit und ihrem grossen Kostenbewusstsein zum Ergebnis beigetragen hätten. Ausserdem weise der EVZ mit 97 Prozent 2017/2018 die höchste Stadionauslastung der ganzen Liga aus. «Mit ambitionierten Spitzensportlern und dem eigenen Nachwuchs als Basis streben wir den nächsten Titel an.» So lautet der erste Satz der im Leitbild des Vereins festgehaltenen Vision. Weiter steht darin, dass der EVZ langfristig den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg durch eine professionelle Organisation sowie gesicherte Finanzierung garantieren will. «Diese Vision definiert auch unsere finanziellen und sportlichen Ziele», so Lengwiler. Der EVZ sei kein Produkt des Mäzenatentums, bei dem eine Person grosse Summen einschiesse.

Sportlich habe man zwar in der letzten Saison das gesetzte Ziel nicht erreicht, so Sportchef Reto Kläy. Die Lücke zwischen Ambitionen und der Integration junger Spieler zu schliessen, sei eine Herausforderung. «Eine, die wir annehmen.» Es brauche einen gewissen Stamm an erfahrenen Spielern, um junge Spieler ins Team integrieren zu können. So verfügt der EVZ über sechs erprobte Verteidiger und elf ebenso erprobte Stürmer. Diese Personaldecke erlaube es, junge Spieler zu fördern. EVZ-Marketingchef Tom Markwalder kündigte an, dass der EVZ bei der Digitalisierung vorwärts mache. Und zwar zügig. Kürzlich wurde die neue Website aufgeschaltet (www.evz.ch).

Weiter soll es nächstens möglich sein, mit der Saisonkarte bargeldlos im Stadion zu bezahlen. Zudem, kündigte Markwalder an, sei man daran im Verlauf des Herbst ein W-LAN in der Arena zu installieren, mit dem Live­streaming möglich sein soll. Auch, weil eine neue EVZ-App eine Replay Funktion für Matchbesucher beinhalten wird.

Lanciert werden sollen ebenfalls ein neuer Fanshop und ein Gamecenter, in dem sich Fans sämtliche Informationen zu Teams und Spielen holen können. «Und das alles soll bis etwa Ende Jahr mittels eines Single Sign-in funktionieren», sagte Markwalder. Mit diesen Entwicklungen mache der EVZ in Sachen Digitalisierung grosse Schritte vorwärts. Die lancierte digitale Plattform des EVZ ist schweizweit die erste in dieser Form.

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