RISCH: Die Betreiber wollen einen Wegzoll zahlen

Bei der umstrittenen Deponie Stockeri soll es vorwärts gehen – dabei kommen alte Vorschläge auf den Tisch.

Luc Müller
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Hier, direkt neben der Autobahn, soll die Deponie Stockeri geführt werden. (Bild: Archiv / Neue ZZ)

Hier, direkt neben der Autobahn, soll die Deponie Stockeri geführt werden. (Bild: Archiv / Neue ZZ)

2004 genehmigte der Kantonsrat den kantonalen Richtplan, der die Deponie Stockeri enthält. 2006 bewilligte der Bund den Deponiestandort unter Auflagen. 2008 hat der Zuger Regierungsrat die Nutzungszone für den Deponie Stockeri erlassen und die Errichtigungsbewilligung eröffnet. Es hagelte Einsprachen. 2010 wurden die Einsprecher von Risch und Buonas vom Bundesgericht legitimiert. Seither stockt das Deponieprojekt: Immer noch ist die Zufahrt zur Stockeri, wo 800 000 Kubikmeter sauberes Erdmaterial gelagert werden soll, nicht geklärt. Betreiber der Deponie in Risch sind die Baufirmen Büwe, Vanoli, Christen und Saredi, welche sich zur BVCS AG zusammengeschlossen haben. Martin Christen, Präsident der BVCS AG, erklärt die nächsten Schritte beim Stockeri-Projekt. Unter anderem sind Gespräche mit dem Gemeinderat von Meierskappel geplant: Dabei geht es um die Lendiswilerstrasse, sie als Zu-und Wegfahrt zur Deponie dienen soll. Dagegen gab es jedoch vor Jahren schon heftigen Widerstand.

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