RISCH: Die Firma Novartis bezahlt die Putzkosten

Die Sprayereien an der Fassade der Pfarrkirche in Risch sind weg. Ein finanzieller Schaden ist der Kirch­gemeinde erspart geblieben.

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Stukkateur Josef Odermatt verleiht der Fassade alten Glanz. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Stukkateur Josef Odermatt verleiht der Fassade alten Glanz. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Militante Tierschützer besudelten Ende Juli die Pfarrkirche St. Verena in Risch mit wüsten Schmähworten gegen Novartis-Chef Daniel Vasella. Letzte Woche wurden sie durch Feinsandstrahlen von der Fassade des denkmalgeschützten Gotteshauses entfernt, wie der Rischer Kirchenratspräsident Martin Hüppi auf Anfrage erklärt. «Da es sich bei der Fassade um einen historischen, eingefärbten Feinputz handelt und nicht um einen Farbanstrich, konnten die Schmierereien nicht einfach übermalt werden», so Hüppi weiter.

Bezahlt werden die Arbeiten von Novartis. Michael Schiendorfer, Mediensprecher von Novartis, sagt: «Die Schmierereien stehen in keinem Zusammenhang mit der Kirche, sondern galten einzig Novartis – wir betrachten es daher als einen Akt der Fairness, dass wir für die notwendige Fassadensanierung aufkommen.» 

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».