RISCH: Die verschmierte Kirche bleibt im Dorf

Militante Tierschützer vs. Novartis-Chef Daniel Vasella: Nach den Schmierereien an der Rischer Kirche herrscht eine gespenstische Ruhe im Dorf.

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Die St.-Verena-Kirche in Risch: Die Schmierereien (rechts) wurden mit Stoff abgedeckt. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die St.-Verena-Kirche in Risch: Die Schmierereien (rechts) wurden mit Stoff abgedeckt. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Mord»: In grauer Sprühfarbe prangt das schreckliche Wort an der Kirchenmauer von St. Verena. Soweit man es halt durch den Spalt erkennen kann, den wohl ein Neugieriger in die Plache gerissen hat.

Wie ein riesiges Leichentuch umspannt eine meterlange Abdeckung fast zwei Drittel der Kirche, an die Wand genagelt und verdübelt – um die frevelhaften Sprayereien militanter Tierschützer gegen den Novartis-Chef Daniel Vasella von den Blicken der Öffentlichkeit zu verbergen.

«Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung ist bei der Zuger Polizei eingegangen», lässt Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, wissen. Über die Täterschaft, welche wohl in der Nacht vom 16. auf 17. Juli die Kirche beschmiert hat, sei noch nichts bekannt. «Die Renovation des Gotteshaus gestaltet sich schwierig, weil die Aussenfassade aus Sandstein ist und unter Denkmalschutz steht.»

Luc Müller und Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.