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RISCH: Diese Tour kennt im Kanton viele Sieger

Der Tross der Tour de Suisse ist weitergezogen. Für die lokalen Organisatoren ist die Rechnung aufgegangen. Auch eine Tour-Neuerung hat viele Hobbyfahrer begeistert.
Fahrer des «Morgarten-Memorials» passieren das Denkmal, das diesem Event den Namen gegeben hat. (Bild: Christian H. Hildebrand / Neue ZZ)

Fahrer des «Morgarten-Memorials» passieren das Denkmal, das diesem Event den Namen gegeben hat. (Bild: Christian H. Hildebrand / Neue ZZ)

Marco Morosoli

Der Besenwagen der 79. Tour de Suisse ist gestern um kurz vor 18 Uhr über die Ziellinie an der Industriestrasse in Rotkreuz gefahren. Kurz darauf beginnen schon die Aufräumarbeiten im Zielgelände. Der Tour-Tross verlässt den Kanton Zug. Heute starten die beiden Zuger Martin Elmiger, Grégory Rast und ihre Konkurrenten in Quinto zur 3. Etappe. Was bleibt, sind gute Erinnerungen der Verantwortlichen des Vereins Hub Zug. Ihm oblag die Organisation am Start- und Zielgelände. Beat Villiger, OK-Präsident von Hub Zug, ist «überglücklich» und sagt: «Wir haben die Messlatte in diesem Jahr schon hoch angesetzt. Es ist viel mehr Gutes eingetroffen, als wir uns dies erträumt haben.» Bei dieser Tour-Premiere im Kanton Zug hat Villiger «eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten» festgestellt. Natürlich gäbe es Dinge, die bei der zweiten Auflage im nächsten Jahr «optimiert» werden könnten. Doch den Zuschauern habe es gefallen. Gestern säumten rund 20 000 Personen die Strassen.

«Kein Feierabendjob»

Es habe sich gelohnt, die Federführung in professionelle Hände zu legen. Villiger sagt: «Als Feierabendjob ist das nicht mehr zu machen.» Hub-Zug-Projektleiterin Kathrin Sonderegger hört diese Worte wohl sehr gerne: «Das von uns gewählte Konzept, die Zieldurchfahrt mehr als einmal zu nutzen, geht auf. Die Zuschauer können so die Tour viel intensiver miterleben.» Hell begeistert von der dreitägigen Tour-Party in Rotkreuz ist auch der Rischer Gemeindepräsident Peter Hausherr: «Das war ein tolles Gemeinschaftswerk aller beteiligten Vereine und der Gemeinde.» Da die freiwilligen Helfer der Vereine bei den verschiedenen Einsätzen bunt durcheinander gemischt wurden, hätten sich auch neue Kontakte ergeben. Dass die Tour in der Gemeinde Risch Halt gemacht habe, bezeichnet Hausherr als «Ehre». In bester Erinnerung wird der Rischer Gemeindepräsident vor allem die Einfahrt des Schweizer Top-Fahrers Fabian Cancellara am Samstag nach dem Zeitfahren behalten: «Die Stimmung war phänomenal. Ich habe selten so etwas erlebt.» Auch die Rotkreuzer Kantonsrätin Hanni Schriber-Neiger (Alternative-die Grünen), die beim Event mitgeholfen hat, stellt allen Beteiligten ein positives Zeugnis aus: «Alle haben sich sehr flexibel gezeigt und überall Hand angelegt, wo gerade Not am Mann war.»

Tour kommt wieder in den Kanton

Wo der Event im kommenden Jahr stattfinden wird, ist derzeit noch unklar. Wieder stattfinden sollen aber die «Cancellara-Challenge» und das «Morgarten-Memorial». Diese erstmals durchgeführten Wettbewerbe für Hobbyfahrer haben gleich auf Anhieb guten Zuspruch gefunden. Es steigen dabei auch Prominente in die Pedalen. Der Zuger Regierungsrat Matthias Michel hat die 81,1 Kilometer lange Strecke (956 Höhenmeter) auf dem 300. Rang (von 354 Klassierten) abgeschlossen. Mit seiner Zeit von 2:45:16 hat der Zuger Volkswirtschaftsdirektor den Glencore-CEO Ivan Glasenberg (316. Rang) um etwas mehr als drei Minuten hinter sich gelassen. Sieger sind beide.

Hinweis

Mehr über die 79. Tour de Suisse finden Sie in der heutigen Ausgabe auf der Seite 25.

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