RISCH: Dorffest brachte ganz Risch in Bewegung

Risch Rotkreuz 4you: Das traditionelle Dorffest war auch dieses Jahr bei Gross und Klein ein voller Erfolg. Auch die Gemeinde hatte etwas zu feiern.

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Mit Begeisterung dabei: Kids geniessen das «Superhaas»-Konzert in Risch. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Mit Begeisterung dabei: Kids geniessen das «Superhaas»-Konzert in Risch. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Hier lässt sich gut leben, mussten sich die Neuzuzüger gedacht haben, die am Samstagmorgen vom Rischer Gemeindepräsidenten Peter Hausherr mit ihrem neuen Wohnort vertraut gemacht wurden. Dieser Eindruck wurde verstärkt, als Caroline Graf und die Superhaasen das traditionelle Jahresfest Risch Rotkreuz 4you in Schwung brachten. Die Kinder lachten, sangen, tanzten und hüpften begeistert umher. Als die Superhaasen die Bühne verliessen, machten die Kids von den zur Verfügung gestellten Spielmöglichkeiten Gebrauch.

«Ideale Plattform»
Die Dorfvereine und die politischen Parteien hatten Stände errichtet, an denen sie die Erwachsenen in Gespräche verwickelten. «Risch-Rotkreuz 4you ist eben eine ideale Plattform, um sich zu präsentieren», sagte Gemeindepräsident Peter Hausherr. Und sich von der Schokoladenseite zu zeigen, darf getrost nachgeschoben werden.

Polonaise mit dem Landammann
Der in corpore erschienene Zuger Regierungsrat, die Gemeindebehörden und die vielen Wahlkandidaten mischten sich jedenfalls gut gelaunt unter die zahlreich erschienene Bevölkerung. Als die Hünenberger Schlagersängerin Yasmine Mélanie nach einem Strauss bunter Melodien ihren Hit «Amore Fantastico» zum Besten gab, wurde tüchtig auf den Putz gehauen. Landammann Peter Hegglin und Kantonsrat Flavio Roos führten Polonaisen an, die sich winkend durch die Publikumsreihen schlängelten.

Neu eine Energiestadt
Später wurde der Gemeinde in einem feierlichen Akt das Label Energiestadt verliehen. Der Rischer Gemeinderat Albert Dönni nahm die gerahmte Urkunde freudestrahlend in Empfang. Der Bevölkerung rief er zu: «Wir dürfen stolz sein, das Energielabel im ersten Anlauf mit 55 von 50 notwendigen Punkten erworben zu haben. Unser Ziel muss es nun sein, innerhalb von vier Jahren die Höchstpunktzahl zu erreichen.»

Martin Mühlebach/Neue ZZ

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am 15. August in der «Neuen Zuger Zeitung».